13.02.2020 - 13:29 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Die Nähe zu Weiden macht Neustädter Geschäften Probleme

Die Menschen fühlen sich wohl in Neustadt – zu diesem Fazit kommt die Neustädter CSU, die an zehn verschiedenen Stationen eine Befragung durchgeführt hat.

Die CSU besucht in Neustadt zehn verschiedene Orte und befragt die Menschen dort nach ihrer Meinung zu bestimmten Themen.
von Externer BeitragProfil

Die Neustädter CSU mit Bürgermeisterkandidat Armin Aichinger an der Spitze war in den vergangenen Wochen bei verschiedenen Betrieben, Einrichtungen und Vereinen zu Gast. Dabei ging es nach Mitteilung der CSU in erster Linie darum zu erfahren, welche Probleme es gibt, wo etwas verbessert werden und wie man eventuell auch helfen kann. Das Ergebnis ist laut CSU: Die Menschen fühlen sich wohl wohl in Neustadt, schätzen das gute Miteinander, sehen aber durch die Nähe zu Weiden Probleme, vor allem wenn es um den Einkauf geht.

Insgesamt zehn Einrichtungen hatten sich die Verantwortlichen der CSU für ihre Besuche nach den Gesichtspunkten wie Sozial, Gastronomisch und Gewerbetreibend ausgesucht. Und alle wurden mit einem identischen Fragenkatalog zu den Themen Standortwahl Neustadt, Zusammenarbeit mit der Stadt, Entscheidungen des Stadtrates, Gefahren/Entwicklungsmöglichkeiten und Gesamtsituation befragt.

Am Donnerstag stellte die CSU in der Gärtnerei Steinhilber, eine der Stationen, das Ergebnis vor. Wie Aichinger ausführte, fühlen sich die Gastronomen in Neustadt sehr gut aufgehoben. Mit der Stadt gebe es wenige Berührungspunkte, man ergänze sich untereinander. Wünschenswert wäre eine Anlaufstelle für Gewerbetreibende in Hinblick auf Förderungen. "Und ab und an gab es wohl Probleme mit den Parkmöglichkeiten", führte Aichinger an.

Auch im sozialen Bereich zeichne sich Zufriedenheit ab, hieß es. Die Angebote würden gut angenommen, seien aber teilweise nicht bekannt. Wünschenswert wäre die Schaffung eines Ärztehauses im ehemaligen Krankenhaus, in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsschulen, meinten einige der Befragten. Eine Tagespflegeeinrichtung sei ebenso angesprochen worden wie die Einrichtung eines Seniorengremiums, ähnlich dem Jugendgremium. Ein weiterer Punkt war die Systematisierung des Gesamtangebots in Neustadt – nach dem Motto: "Wo bekomme ich was." Ein Wunsch war laut CSU des Weiteren die Sanierung des Feuerwehrhauses sowie des Wasserwachtzimmers in der Freizeitanlage.

Aichinger zufolge sehen die Gewerbetreibenden in der Nähe zu Weiden ein Grundproblem, dabei könnte man auch vieles gleich in Neustadt kaufen. Eine Überlegung wäre, den Einwohnern bewusst zu machen, was passiert, wenn weitere Läden schlössen, meinte Aichinger. Eine Alternative wäre auch, sich Nischenprodukte zu suchen. Als problematisch hätten die Befragten die langen Baumaßnahmen eingestuft, bei denen letztlich Parkplätze weggefallen und der Umsatz wesentlich beeinträchtigt worden sei. "Ansonsten", so Aichinger, "wurde immer wieder betont, wie lebenswert die Stadt Neustadt ist"

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