In einer neuen Szene der Stadtführungen wird an eine Heilige erinnert, die durch die Wirren der französischen Revolution nach Neustadt kam. Ein weiterer neuer Schwerpunkt sollen Sagen in und um Neustadt sein, die schon Schönwerth gesammelt hat. Mehr wollen die Veranstalter aber noch nicht verraten.
Immer mehr Anfragen gehen bei der Stadt Neustadt und den Verantwortlichen der Kulturfreunde Lobkowitz ein, wann denn mal wieder eine historischen Stadtführung stattfindet. 2013 hatte Bernhard Knauer die Idee dazu, die inzwischen zu einem Geheimtipp in der gesamten Region geworden ist. Beinahe 1000 Interessierte haben inzwischen daran teilgenommen, und die Führungen für die Kindergärten oder die Grundschule waren immer Höhepunkte.
Seit der letzten Führung sind mittlerweile vier Jahre vergangen. „Wir wollten diese historischen Stadtführungen nicht totlaufen lassen. Außerdem war ja das Jubiläumsjahr der Stadt mit vielen interessanten Veranstaltungen“, begründete Knauer die längere Pause. Doch Mitte September und im Oktober sind wieder Führungen geplant. „Wir hoffen und gehend davon aus, dass alle wieder dabei sind“, ist sich der Neustädter Kulturreferent Max Peter sicher.
Es wird vieles wieder so sein wie bisher, eine Station (Maler Rabusky mit dem unvergessenen Fritz Karg) wegfallen, aber auch Neues dazukommen. Regina Schmid, die von Anfang an immer dabei war, hat sich einige Gedanken dazu gemacht. So wird an die Heilige Antida Thouret erinnert, deren Schwester auf dem Neustädter Friedhof begraben wurde. Eine andere Szene soll die Sagen und Geschichten rund um Neustadt wieder aufleben lassen. Dazu gibt es schon Ideen, wie diese Geschichte etwas mystisch oder sogar schaurig gestaltet werden könnte. Mehr wollen die Organisatoren auch dazu nicht verraten. Sie sind sich aber sicher: "Die Stadtführungen werden die Besucher bestimmt wieder begeistern."
Die genauen Termine stehen noch nicht fest, sie müssen mit den Beteiligten erst abgesprochen werden. Geplant sind Führungen an Freitagabenden um 19 Uhr und am Spätnachmittag an Sonntagen. Je nach Nachfrage werde die Anzahl der Führungen geplant.
Auch die Anzahl der möglichen Teilnehmer steht noch nicht fest, da sich hier coronabedingt ständig Änderungen ergeben. Die Organisatoren hoffen jedoch, dass bis Herbst bis zu 100 Teilnehmer möglich sind.
Die genauen Termine mit dem Kartenvorverkauf werden noch bekanntgegeben.













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