Neustadt an der Waldnaab
22.02.2026 - 13:20 Uhr

Politischer Aschermittwoch der Grünen in Neustadt/WN: Energiewende mit CSU in Gefahr

Beim politischen Aschermittwoch der Grünen in Neustadt/WN bekommt vor allem die CSU ihr Fett weg. Die Landtagsabgeordnete Laura Weber verurteilt zudem die Bedrohung eines Kandidaten der Linken.

Zum politischen Aschermittwoch trafen sich die Grünen in Neustadt/WN im Café Herzstück mit Alper Akkus, MdL Laura Weber, den Kreissprechern Anne Droste und Harald Neumann, der Landesvorsitzenden Gisela Sengl und Bezirksvorsitzendem Lucas Pöllinger (von links). Bild: B90/GRÜNE Neustadt/WN
Zum politischen Aschermittwoch trafen sich die Grünen in Neustadt/WN im Café Herzstück mit Alper Akkus, MdL Laura Weber, den Kreissprechern Anne Droste und Harald Neumann, der Landesvorsitzenden Gisela Sengl und Bezirksvorsitzendem Lucas Pöllinger (von links).

Der politische Aschermittwoch des Kreisverbands der Grünen fand im Café „Herzstück“ in Neustadt/WN statt. Die Kreisvorsitzenden Anne Droste und Harald Neumann begrüßten unter den Gästen die Landesvorsitzende Gisela Sengl, den Bezirksvorsitzenden Lucas Pöllinger und die Landtagsabgeordnete und Oberbürgermeisterkandidatin für Weiden, Laura Weber. In ihren Reden kritisierten die Grünen-Politiker vor allem die CSU und die AfD, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Laura Weber äußerte sich unter anderem zu den Ausführungen von Ministerpräsident Markus Söder beim politischen Aschermittwoch der CSU, dass die Grünen wohl ein „Söder-Trauma“ hätten. Weber betonte, dass der Klimawandel nur mit Verstand und Tatkraft zu bewältigen sei, nicht mit Ideologie. Trotz gegenteiliger Aussagen von Wissenschaftlern sehe Söder in der Atomkraft die Zukunft, kritisierte sie. „Söder sieht Politik wie sein Vorbild F. J. Strauß, als einen soliden, echten Männerausflug wie in den 80er Jahren“, sagte Weber. Zudem kritisierte sie die Vorschläge von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, die ihrer Meinung nach die Energiewende gefährdeten. Der Fortschritt bei den erneuerbaren Energien, beim Ausbau des Wirtschaftsstandorts Deutschland käme mit den Plänen der Ministerin zum Erliegen.

Die Grünen sprächen soziale Themen an und stünden dafür ein, dass bezahlbarer Wohnraum Thema in den Kommunen sein müsse. Laura Weber nannte Vetternwirtschaft innerhalb der Partei ein Problem der AfD, das dieser enorm schaden könne. Björn Höcke in Weiden, geheim, ohne große Vorankündigung? „Wohl aus Angst vor Bürgern, die durch ihre Anwesenheit bei Gegendemonstrationen unsere Demokratie schützen“, sagte Weber.

Die Landtagsabgeordnete ging auch auf eine „weitere Stufe der Einschüchterung von politisch engagierten Bürgern“ ein, die Bedrohung des Kandidaten Simon Escher-Herzog von der Linkspartei. In ihren Augen seien das beängstigende Zustände. „Die Grünen verurteilen den Hass und die Gewalt.“

Gisela Sengl, die Landesvorsitzende der Grünen, hob die Bedeutung der Kommunalwahl hervor und betonte die Rolle der Grünen in der kommunalen Politik. Sie kritisierte die CSU für ihre Haltung zur EU und forderte ein klares Bekenntnis gegen die AfD. Sengl betonte die Wichtigkeit von Frauen in Führungspositionen und erinnerte an den Weltfrauentag am 8. März.

Lucas Pöllinger, Bezirksvorsitzender der Grünen, sprach über die Herausforderungen der aktuellen politischen Lage und kritisierte die Regierung für das Nichteinhalten von Wahlversprechen. Er forderte eine stärkere Zusammenarbeit in Europa.

Diese Meldung basiert auf Informationen des Kreisverbands der Grünen in Neustadt/WN und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

 
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