Neustadt an der Waldnaab
08.07.2018 - 16:21 Uhr

"Singing Witt" bezaubert in Klosterkirche

"Singing Witt" ist strenggenommen ein Laienchor. Aber die Professionalität der musikalischen Disponenten, Martketingfachleute und Einkäufer spricht ganz klar gegen dieses Etikett.

Hast du Töne: "Singing Witt" kann es in einer Klosterkirche wie St. Felix genauso gut wie in einer Stadthalle. ARW
Hast du Töne: "Singing Witt" kann es in einer Klosterkirche wie St. Felix genauso gut wie in einer Stadthalle.

(arw) Jüngstes Beispiel ist das Benefizkonzert am Freitagabend in St. Felix für den Förderverein der Felixschule um Vorsitzenden Ludwig Bayer. Zum Abschluss gab es stehende Ovationen für die Meisterleistung der 54 Interpreten, die Stefanie Zühlke-Schmidt dirigierte. Gleich zu Beginn sangen auch Felix-Schüler mit. das Stück hieß „Schau auf die Welt“ von dem noch lebenden englischen Komponisten Jahn Rutter. Das Konzert stand unter dem Motto „Lieder über Gott und die Welt“.

Zühlke-Schmidt erinnerte daran, dass genau an jenem Tag vor sieben Jahren die erste Chorprobe stattgefunden hat. Zu Beginn stellte die Dirigentin und Geschäftsführerin der Witt-Gruppe den Song „Sehnsucht nach Frieden“ in den Mittelpunkt. Von Dietrich Bonhoeffer stammt der Klassiker „Von guten Mächten“. Bereits hier wurde deutlich, dass es sich um einen ausgewogenen Klangkörper mit großartigem Volumen handelt. Es folgten „An Irish Blessing“ und You raise me up“. Wie beim gesamten Konzert kam auch bei „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt deutlich hervor, das alle Texte sehr gut verständlich waren, was an der deutlichen Artikulation lag. Peter Kosmus begleitete gekonnt und sehr dezent am E-Piano. Auch die Soli bestachen durch Qualität.

Aus der "Messa di Gloria" von Giacomo Puccini folgte das „Kyrie“ und „Die Ehre Gottes aus der Natur“, getextet von Chr. F. Gellert und Sebastian Wieser. Aus der Schöpfung von Joseph Haydn folgte „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ und Mozarts „Ave verum Corpus“.

Kontrapunkte bildeten „Amoi seg ma uns wieder“ von Andreas Gabalier und „One monent in time“ von Albert Hammond und John Bettis sowie „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Nachdem der Chor die zwei Strophen von „Segne du Maria" intoniert hatte, forderte er das Publikum auf, die erste Strophe nochmals zu singen.


 
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