An seiner Stelle soll im Zuge des Hochwasserschutzes ein Raum der Begegnung im Grüngürtel des Floßbachs geschaffen werden. "Lob an die Regierung. Wir bekommen Kauf und Abriss gefördert", sagt Bürgermeister Rupert Troppmann. Der Stadtrat entschied sich einstimmig dafür, dafür den Förderantrag zu stellen. Das Haus gehörte vorher den Frank-Brüdern, den Inhabern der Firma Nachtmann. Heute sind darin vier Wohnungen untergebracht, von denen drei vermietet sind. Wann die Mieter raus müssen, ist offen. Das Hochwasserschutzprojekt kann sich noch ein Weilchen hinziehen.
Wie lange das Gebäude ein Wirtshaus war, weiß spontan niemand so genau. Seine Blütezeit war die der benachbarten Glashütten, vor allem die der Firma Tritschler. Erbaut wurde das Gasthaus 1905. Für die Schichtarbeiter gab es zu jeder Tages- und Nachtzeit warmes Essen. Eine Besonderheit war das "Salettl", eine Art verglaste Veranda.













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