Die Stadt braucht einen neuen Hochbehälter zur Wasserversorgung und stellt dazu einen Antrag beim Landratsamt. Denn einer der alten Speicher am Ende des Breiten Wegs Richtung Windischenbacher Straße ist schon zu sehr in die Jahre gekommen. Von Überlegungen, einen Projektsteuerer einzubeziehen, ist der Stadtrat wieder abgekommen. "Der würde bei geschätzten 2,6 Millionen Baukosten zehn Prozent verlangen", erklärte Bürgermeister Sebastian Dippold. Zu teuer.
Der alte Hochbehälter soll hingegen nicht abgerissen werden. Er hat rund 90 Quadratmeter Umriss und soll zur kleinen Lagerhalle umfunktioniert werden. Darin könnte der Bauhof vor allem Wasserwerks-Gerätschaften aufbewahren. Der Umbau käme günstiger als ein Neubau. Ferner sei eine neue Zufahrt geplant.
Grünes Licht bekam das Landkreissiedlungswerk für eine Nutzungsänderung. Es darf Wohnräume im ersten Stock des Anwesens Knorrstraße 1 als Büroräume nutzen. Die Inhaberin eines Versicherungsbüros darf an der Fassade des Hauses Stadtplatz 30 Außenwerbung anbringen. Armin Aichinger (CSU) erkundigte sich in diesem Zusammenhang, ob die Stadt für Schilder, Banner und Ähnliches eine Gestaltungsatzung habe. Die Antwort ist Nein.
Die Firma EMMH-Transporte aus Floß möchte ein Reihenhaus mit vier Einheiten in der Äußeren Beernleite unterhalb der BRK-Bereitschaft bauen. Dabei haben Karl Meier und Hermann Schmid (beide Freie Wähler) Bauchschmerzen. "Wenn das BRK dort mal erweitern will, hat es keinen Platz mehr." Dippold und Rainer Hetz (SPD) halten dagegen. Es gehe um Privatgrund. Man könne niemandem den Bau verwehren, weil der Nachbar vielleicht irgendwann auch einmal erweitern wolle. Gegen die Stimmen Schmids und Meiers ging auch dieser Antrag durch. Gleiches gilt für den Anbau einer unbeheizten Terrassenverglasung im Schwalbenweg 4.















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