Der neue Aldi-Markt an der Tirschenreuther Straße braucht eine 48 Meter lange und 2,50 Meter hohe Schallschutzwand in südwestlicher Richtung. Die Stadt Neustadt ist grundsätzlich bereit, für diese Auflage seitens der Kreisbehörde ihr Einvernehmen zu erteilen, um Aldi keine Steine in den Weg zu legen. Der Stadtrat zweifelt jedoch den Sinn des Vorhabens an.
Gerhard Steiner (Freie Wähler) fürchtet "eine Art Ritterburg". "Müssen wir da zustimmen?", stöhnte Achim Neupert (SPD). Es gebe kaum Orte in der Stadt, wo es eine so schöne natürliche Schallschutzwand gebe, wie den Hügel hinter dem Aldi. "Machen die da oben dann die Hecke weg? Es gibt doch eine Naturschutzbehörde am Landratsamt?"
Josef Arnold (CSU) schüttelte ebenfalls den Kopf. "Den Lärm haben doch immer die Kühlungen bei solchen Märkten gemacht. Aber bei den modernen Aggregaten hört man gar nichts mehr."
Der Beschluss lautet auf Vorschlag von Bürgermeister Rupert Troppmann deshalb, dass die Verwaltung sich noch einmal ans Lobkowitzerschloss und zugleich an Aldi wendet, um nachzufragen, ob diese Riesenwand wirklich notwendig ist.













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