Hans Wiesenbacher war beim ASV Neustadt eine Institution und jahrzehntelang das Gesicht der Fußballabteilung. Über 40 Jahre lang war er in den unterschiedlichsten Funktionen für den Verein mit großem Engagement und unermüdlichem Arbeitseinsatz tätig. Am Samstag verstarb Wiesenbacher im Alter von 70 Jahren.
Eigentlich sollte sich der Neustädter nach einem Klinikaufenthalt bei einer Reha-Maßnahme wieder erholen. Doch von dort kam er nicht mehr nach Hause. Hans Wiesenbacher verstarb nach kurzer schwerer Krankheit plötzlich und für alle überraschend.
Ob früher als Kicker oder später dann als Zweiter Vorsitzender, als Ausschussmitglied, Abteilungsleiter, Gründungsmitglied des Fördervereins, Jugendtrainer oder Platzwart: Auf den „Wiese“, wie ihn seine Freunde nannten, war stets Verlass. Hans Wiesenbacher lebte für den Fußball und seinen Verein, den ASV. „Sein Engagement war unbezahlbar und kann gar nicht mit genügend Worten gewürdigt werden“, zeigt sich Vorsitzender Juan Villas tief betroffen. Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2019 wurde er für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Über 40 Jahr lang bekleidete er die verschiedensten Funktionen, erlebte all die Höhen und Tiefen, durch die sein Verein ging. Als guter Geist des Vereins war er ständig am Arbeiten, Streichen und Reparieren. Er sorgte mit seinem Engagement dafür, dass die Liegenschaften des ASV immer in Ordnung und in gutem Zustand waren. Nach seiner Ehrung legte er seine Vereinsämter nieder und war nur noch für seine Familie da.
Für seine besonderen Leistungen um den Sport wurde der Verstorbene von der Stadt Neustadt und verschiedenen Organisationen ausgezeichnet. Der Bayerische Landessportverband verlieh ihm die höchste Auszeichnung, die Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz, der Bayerische Fußballverband zeichnete ihn mit der Verbandsehrenmedaille in Silber aus.
So wie seine Vereinskameraden und Freunde konnte sich auch seine Familie stets auf ihn verlassen. Für Ehefrau Lisa, Tochter Silke und Enkel Leon war er ein treusorgender Ehemann, Vater und Opa. „Das Beste, was einem Menschen passieren kann“, beschreibt ihn seine Tochter. So hinterlässt Hans Wiesenbacher mit seinem plötzlichen Tod nicht nur im Verein und im Fußballsport, sondern natürlich auch in seiner Familie eine große Lücke.














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