Beim Sicherheitsgespräch im Neustädter Rathaus präsentierte die Polizeiinspektion am Mittwoch nicht nur die Kriminalstatistik für 2018, sondern auch die Unfallzahlen aus dem vergangenen Jahr. In den 15 Kommunen, für die die PI Neustadt zuständig ist, hatten sich 1030 Verkehrsunfälle ereignet. Das ist ein leichter Anstieg der Zahlen um 1,61 Prozent. Bei 110 Unfällen gab es Verletzte. Und leider auch einen Toten. Der schwere Unfall ereignete sich Anfang November 2018 auf der Staatsstraße von Floß nach Flossenbürg. Ein Fußgänger übersah ein Auto, wurde erfasst und tödlich verletzt.
Wirth listete die verschiedenen Arten und Ursachen auf: Es gab einen Schulwegunfall, 506 Wildunfälle und 124-mal unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Davon konnte die Polizei 48 Fälle aufklären. Dies war auch Dank vieler Zeugen möglich. Im Bereich der A 93 weist die Statistik 197 Unfälle aus.
Unfälle geschehen aus den unterschiedlichsten Gründen. Am häufigsten ist mangelnder Abstand schuld (23,05 Prozent). Unstimmigkeiten bei der Vorfahrt folgen mit 19,33 Prozent. Alkohol ist noch mit 4,09 Prozent aufgelistet. Tobias verweist auf 11 alkoholbedingte Unfälle mit 4 Verletzten. Auch wenn diese Zahl in den vergangenen Jahren rückläufig ist, wertet er sich als immer noch zu hoch.
Raser bleiben montags und dienstags scheinbar zu Hause. Laut Statistik ereignete sich 2018 an diesen Tagen kein einziger Unfall aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit.Von Mittwoch bis Sonntag verursachte zu schnelles Fahren im vergangenen Jahr 21 Unfälle.
Die Zielgruppe "junge Erwachsene" (Alter zwischen 18 und 24 Jahren) war 2018 an 71 Verkehrsunfällen beteiligt. Die Senioren (ab 65) verursachten dagegen nur 57 Unfälle. Ein besonderes Augenmerk gilt den Motorradfahrern. Polizeihauptkommissar Wirth berichtete von uneinsichtigen Rasern, die auf geraden Strecke alles herausholen wollen. 21-mal waren Krafträder im vergangenen Jahr in einen Unfall verwickelt. Das Motto einer Sicherheitskampagne lautete deshalb "Ankommen statt umkommen".
Aktuell sind im Landkreis Neustadt 103.740 Fahrzeuge zugelassen. Der größte Teil davon sind Pkw (61,93 Prozent) gefolgt von Traktoren und Zugmaschinen (10 Prozent) und Krafträdern (9,16 Prozent).













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