Es wird weiter "geblitzt". Der Stadtrat hat mit einer Gegenstimme beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz in Amberg fortzusetzen. Zudem tritt die Kreisstadt zum 1. Juni 2019 dem Zweckverband als Mitglied bei. Laut Bürgermeister Rupert Troppmann fällt kein Beitrag an.
Der Bedarf für die Verkehrsüberwachung sei da, erklärte Troppmann. "Es wird leider Gottes noch zu schnell gefahren." Das bestätigt auch der Blick in die Statistik. Der Zweckverband hat vom 2. Oktober 2017 bis 9. Oktober 2018 im Stadagebiet exakt 26 639 Fahrzeuge kontrolliert. 3950 (21,68 Prozent) waren zu schnell unterwegs. 2035 fuhren 6 bis 10 Kilometer pro Stunde zu viel, 883 Fahrzeuge 11 bis 15 "Sachen", 350 16 - 20 Km/h, 115 21 bis 25 Km/h, 34 26 bis 30 Km/h, 13 31 bis 40 Km/h und schließlich 2 sogar 41 bis 50 Km/h. Eine Besserung erkennt der Bürgermeister auch beim ruhenden Verkehr, vor allem auf dem Stadtplatz. Die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung leisteten gute Arbeit. In einem Jahr habe sich nur eine Frau beschwert, wusste Troppmann weiter.
Die Einnahmen bezifferte das Stadtoberhaupt mit 2804,50 Euro. Sie reichten nicht aus, so dass das Rathaus noch 1543,85 Euro draufzahle. "Das ist uns die Sache wert." Das sahen auch die Sprecher aller drei Fraktionen so. Lediglich Zacharias Rebl (Freie Wähler) stimmte dagegen. Mit der Kontrolle des ruhenden Verkehrs hätte er sich anfreunden können, nicht aber mit den Geschwindigkeitskontrollen.











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