05.03.2020 - 15:26 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Volles Haus beim Starkbierfest der Neustädter SPD

Die Veranstaltung ist wieder Besuchermagnet. Schon weit vor dem Auftritt des Gstanzlsängers Lucky sind die Reihen im Schützenheim gut gefüllt.

SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Dippold übergibt Gstanzlsänger Lucky einen Meterstab der Neustädter SPD.
von Externer BeitragProfil

„Den Ansturm hatten wir bei der ersten Planung so noch nicht erwartet, aber kurz vor der Veranstaltung es war es dann abzusehen“, freute sich der SPD-Vorsitzender Sebastian Dippold. „Ich glaube, die Nachfrage hat viele Faktoren. Einerseits ein kleines Schaulaufen wegen der Kommunalwahl. Andererseits zieht natürlich ein Gstanzlsänger Lucky.“ Der heizte dann eine Stunde lang im Schützenheim ein.

Neben dem Störnsteiner Rathauschef Markus Ludwig nahm Lucky auch Neustadts dritten Bürgermeister Heribert Schubert aufs Korn: „Kennt ihr den Unterschied zwischen Hundefutter und einem dritten Bürgermeister“, rief der Kohlberger in den Saal. Die Antwort gab er sich gleich selbst: „Das Hundefutter ist fürn Hund und der dritte Bürgermeister für die Katz'.“ Schubart nahm es mit Humor. Den Bürgermeisterkandidaten Sebastian Dippold selbst bezeichnete Lucky mehrmals als „euren neuen Bürgermeister“.

„Es war mal etwas anderes“, meinte Dippold nach Luckys Auftritt. Man habe sich heuer letztendlich gegen eine Starkbierrede entschieden. „Ich selbst hatte ja im letzten Jahr die Rede übernommen. Dieses Mal hätte das aber als Bürgermeisterkandidat einfach nicht gepasst.“ Im Wahlkampf werde manchmal eh viel geschimpft, da könne man den Redner auch mal weglassen, fand Dippold. Nächstes Jahr gebe es aber wieder eine Starkbierrede. Der Redner dafür sei schon fest eingeplant und habe bereits zugesagt. Wer das wird, das wollte Dippold aber nicht verraten. „Wir freuen uns riesig: Der alte wird der neue – aber ich bin’s nicht.“

Wer Dippold als Starkbierredner doch noch erleben möchte hat Glück: Am Samstag, 7. März, schlüpft er wieder in die Rolle des „Bruder Ernst“. „Die Gemeinde Wackersdorf hat nach meinem Auftritt im letzten Jahr noch nicht genug, die wollen mich auf ihrem Starkbierfest unbedingt wiederhaben. Die werden schon sehen, was sie davon haben“, grinste Dippold.

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