Schöner Erfolg für "Haare & Kosmetik Armin Sengenberger": Der Neustädter Salon mit zehn Mitarbeitern gehört als einziger in der Nordoberpfalz zu den 20 Preisträgern beim Unternehmenswettbewerb "Erfolgreich.Familienfreundlich", den die bayerischen Wirtschafts- und Arbeitsminsterien alle zwei Jahre gemeinsam ausloben. In einer eindrucksvollen Feierstunde im Nymphenburger Schloss nahmen Armin und Carola Sengenberger die Auszeichnung aus den Händen von Familienministerin Kerstin Schreyer und Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer entgegen. "Sie sind Vorbilder, die hoffentlich viele Nachahmer finden“, lobte Schreyer die Sengenbergers und würdigte insbesondere die Unterstützung der Mitarbeiter bei familienfreundlichen Arbeitszeiten.
„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat in der bayerischen Wirtschaft im Allgemeinen und bei der Firma Armin Sengenberger – Haare und Kosmetik im Be-sonderen einen hohen Stellenwert. Das unternehmerische Engagement ist hier auf hohem Niveau“, stellteWirtschaftsminister Pschierer heraus. „Eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation führen zu einer festeren Mitarbeiterbindung. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann das für unsere bayerischen Unternehmen, wie das Beispiel von Armin Sengenberger – Haare und Kosmetik zeigt, zu einem echten Erfolgsfaktor werden.“
Die in dem Neustädter betrieb gelebte mitarbeiterorientierte, familienbewusste Arbeitskultur sei in der Friseurbranche besonders, anerkannte der Minister weiter. Die Mitarbeiter seien Teil des Familienunternehmens und könnten ihre Kinder bei Bedarf mit in die Arbeit oder zu Betriebsfeiern bringen. Obwohl es sich um ein Dienstleistungsunternehmen mit langen Öffnungszeiten handle, gebe es hochflexible Teilzeitmodelle. Diese orientierten sich ausnahmslos an den Mitarbeitern und ihren familiären Bedürfnissen.
Die Vollzeitkräfte hätten zusätzlich zu den freien Tagen einmal in der Woche einen kurzen Tag, damit sie früher zu Hause bei ihren Familien seien. Selbst an arbeitsintensiven Samstagen hätten die Vollzeitkräfte einmal im Monat frei. Die Beschäftigten erhielten finanzielle Unterstützungen, wie steuerfreien Kindergartenzuschuss, Geburtsbeihilfe oder Darlehen.
Der Salon Sengenberger darf nun mit einem besonderen Logo werben. Darüber hinaus erhält er in den nächsten zwei Jahren die Möglichkeit, sich auf Veranstaltungen der Ministerien exponiert darzustellen beziehungsweise eine der politischen Spitzen beider Ministerien zu einem Besuch zu empfangen oder zu einem Gedankenaustausch zu treffen.













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