Über 10.000 Euro haben Tobias Knauer und Ludwig Fritsch junior inzwischen gespendet. Es gab noch Zeiten, da mussten die Bescher zum Faschingszug beinahe von zu Hause etwas zum Trinken mitnehmen. Das hat sich inzwischen geändert. Eine der ersten Anbieter waren die beiden Freunde Knauer und Fritsch. Vor über 15 Jahren hatten sie die Idee dazu. Ihr Stand ist nicht nur wegen des einheimischen Zoigls, sondern auch wegen der tollen Musik stets dicht umlagert.
„Wir wollten, dass die Faschingszugbesucher sich gerne am Stadtplatz aufhalten. Dabei war es für uns nie wichtig, den Erlös in die eigene Tasche
zu stecken. Wir wollten helfen und werden dies auch weiter tun“, erzählen die beiden Neustädter. Ihre Spenden gingen an die Stiftung „Menschen für Menschen“ von Karl-Heinz Böhm, die Rumänienhilfe von Erna Hauer oder an „Ärzte ohne Grenzen“. Auch die Neustädter Missionsschwester Hildegard Witt unterstützten sie bereits, und der Erlös des letztjährigen Bewirtung, eine Spende von über 1000 Euro, ging an das Neustädter BRK für den Neubau des Rot-Kreuz-Hauses.
„Eigentlich wollten wir das nie an die große Glocke hängen, aber es wird halt doch geredet,“ meinen Tobias und Ludwig. Die Vorbereitungen für ihren Stand nehmen sie jedes Jahr einige Wochen vorher in Angriff. Aufgebaut wird dann am Faschingssamstag, die heiße Phase folgt am Faschingssonntag. Nach einem Weißwurstfrühstück bei Familie Fritsch wird alles vorbereitet. Und dann fließt rechtzeitig zu Beginn des Faschingszugs das Bier aus dem Feuerwehrauto von Michael Eismann aus Altenstadt. Eismann unterstützt die Wohltätigkeitsaktion alljährlich mit einer großzügigen Sachspende, seinem selbstgebrauten Zoigl. Viele fleißige Helfer wie Jutta Fritsch und Michael Knauer helfen ebenfalls mit am Stand. Heuer steht bereits fest, wer den Erlös erhält: „Es wird ein Neustädter Verein sein, der eine ausgezeichnete Jugendarbeit betreibt und den wir alle sehr schätzen“, kündigt Tobias Knauer.













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