(ms) Wie erwartet: Der Start der neuen Bereitschaftspraxis ist zögerlich. Nur ein Patient fand den Weg ins Klinikum Weiden und nutzte am Dienstagabend das Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB). Etwas besser angenommen wurde der ebenfalls neue Fahrdienst. Die noch wenigen Hausbesuche verliefen nach Angaben von Pressesprecherin Birgit Grain ruhig.
Wer außerhalb der üblichen Sprechzeiten einen Arzt braucht, muss ab sofort gleich in die neue Bereitschaftspraxis der KVB im Klinikum Weiden kommen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang und ist gut ausgeschildert. Allerdings ist der Patient schon ein wenig unterwegs, bis er bei den neuen Räumen im ersten Stock angelangt.
Dr. Matthias Loew, der als Mitglied des Bereitschaftsdienst-Ausschusses der KVB das neue System mit auf den Weg gebracht hat, ließ sich gleich für den ersten Dienst einteilen. Dafür verließ der Stadtrat vorzeitig die Sitzung im Weidener Rathaus. Zusammen mit Patricia Rieß von der Gedikom, 100-prozentige Tochter der KVB, die für Personal, Technik und Ausstattung der Praxis zuständig ist, den Arzthelferinnen Viktoria Fedoroy und Carola Schregelmann sowie Bettina Wolf, Leiterin Controlling der Kliniken AG, wartete er ab 18 Uhr auf Patienten. Eine Anruferin wollte wissen, welcher Mediziner da ist.
Kranke kamen zunächst nicht, dafür stellte sich eine Abordnung der Zentralen Notaufnahme mit Dr. Roman Wijenayake an der Spitze vor. Einziger Patient war schließlich ein Mann aus Waldthurn. "Ein typischer Hausarztfall", wie Loew erklärte.
Neustadt an der Waldnaab
27.06.2018 - 15:30 Uhr
Nur ein Patient
von Martin Staffe
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.