„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“ hieß es auch beim Martinszug in Neuzirkendorf. Bevor die Mädchen und Buben mit ihren kunstvoll gebastelten Laternen und Lichtern in Begleitung von Mamas, Papas und den Großeltern durch den Ort zogen, fand in der Pfarrkirche St. Georg ein feierlicher Gottesdienst statt. Pater Ivan Hamburg, der noch recht neue Seelsorger der Pfarrgemeinde, zelebrierte die Messe und die Kinder aus der Pfarrei spielten die Legende von St. Martin in einer modernen Version unter der Leitung von Ulrike Lehner und Theresa Stauber. Auf dem Mantel des St. Martin klebten die jungen Künstler in Vorbereitung der Feier selbst gemalte Bilder, die daran erinnern sollten, dass alle Menschen wie St. Martin zum Teilen aufgerufen sind. Die Feier brachte den Kindern den Überlebenskampf in der Ukraine und in anderen Teilen der Welt nahe und appellierte mit Blick auf das Leben und Wirken des Heiligen Martin an Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Mitgefühl. Nach dem anschließenden Umzug traf sich die Dorfbevölkerung zu Glühwein, Kinderpunsch und Martinshörnchen im Pfarrheim, bewirtet von einem seit Jahren bewährten Team um Elfriede Gradl.













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