Ludwig Lehner blieb seiner Heimat treu. Er wurde in Neuzirkendorf geboren, besuchte hier die Volksschule und arbeitete im Anschluss in der Landwirtschaft seiner Eltern. Mit 30 Jahren übernahm er den Hof, den er mit Leib und Seele weiterführte.
1963 heiratete er Hertha Rother; aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Ein schwerer Schicksalsschlag war 1974 der Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter. Doch seine beiden Söhne und die Landwirtschaft brauchten ihn, und so meisterte Ludwig Lehner tapfer die schweren Jahre. Sohn Siegfried übernahm später die Landwirtschaft und baute einen Aussiedlerhof, auf dem der Jubilar fest mit anpackte. In der Zwischenzeit erfreut er sich an drei Enkeln.
Anlässlich der Gebietsreform 1978 interessierte Lehner sich für Politik und trat in die CSU ein. 1984 wurde er in den Gemeinderat gewählt, wo er 18 Jahre die Interessen der CSU-Fraktion und von Neuzirkendorf vertrat. Der geachtete Landwirt ist auch langjähriges Mitglied in verschiedenen Vereinen. Unter anderem gehört er der Feuerwehr Neuzirkendorf an, bei der er 32 Jahre im Vorstand tätig war. Darüber hinaus engagierte sich der Jubilar ehrenamtlich 16 Jahre im Pfarrgemeinderat und über 20 Jahre bei der Forstbetriebsgemeinschaft Eschenbach. Er war Obmann des Bayerischen Bauernverbandes, der ihn mit der Ehrennadel würdigte. Jahrzehnte leitete Lehner als Jagdvorsteher die Jagdgenossenschaft Neuzirkendorf, die ihm die Verdienstnadel in Bronze zuerkannte.
Trotz einiger schwerer Schicksalsschläge ist der Jubilar zufrieden. Er verbringt seinen Lebensabend im eigenen Haus im Ortskern, versorgt sich weitgehend selbst und kümmert sich um den Garten. Er ist mit dem Auto mobil, unter anderem, um Lebensgefährtin Brigitte zu besuchen.
Lehner liebt Blumen, Sein großes Hobby aber sind die Brieftauben. Öfters am Tag schaut er im Taubenschlag nach dem Rechten.



















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