Zelebrant der Messe in der Kirche St. Laurentius war Pater Stephan Matula, Seelsorger in der Pfarrei Hl. Geist in Bayreuth. Seine Predigt handelte von zwei Menschen, von denen einer seine Seele verkauft hatte, und dafür in Geld und Besitz sehr reich wurde. Nach seinem Tode jedoch war nichts Menschliches mehr an ihm, er war nur noch Fassade. Ganz das Gegenteil war bei dem anderen Mann, der seiner Seele treu geblieben war der Fall.
Darauf Bezug nehmend stellte Pater Stephan einen Zusammenhang mit Europa her, dessen Seele gemäß einem Zitat von Papst Franziskus wiederentdeckt werden solle. Gerade nach Terroranschlägen würden die Menschen beschworen, sich „unsere Werte“ und die Art zu leben, nicht nehmen zu lassen, merkte der Prediger an. "Aber was sind die Werte?", fragte er und gab selbst die Anwort: Die Würde jedes einzelnen Menschen solle im Mittelpunkt stehen. Auch bei oder nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei die Freiheit eines jeden anerkannt worden. Menschenrechte seien nicht verhandelbar, auch nicht die der Ungeborenen, betonte der Geistliche.
In den anschließenden Fürbitten ging es unter anderem um die Menschen, die sich für die verschiedensten Belange der Allgemeinheit einsetzten. Genannt dabei wurde Vinzenz von Paul,ein französischer Priester, der auf Grund seines Wirkens auf dem Gebiet der Armenfürsorge und Krankenpflege als Begründer der neuzeitlichen Caritas gilt. Nach dem Gottesdienst trafen sich die KABler zum Ausklang des Abends in einem nahegelegenen Gasthaus.













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