07.04.2019 - 11:19 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Gottes Wirken braucht die Wahrheit

Die Sodalen der Marianischen Männerkongregation (MMC) Niedermurach und Pertolzhofen trafen sich zum Konvent. Pater Josef Schwemmer hielt einen Vortrag.

MMC-Gründungsmitglied Martin Prey senior (Mitte) erhielt eine Ehrung vom Niedermuracher Obmann Joseph Salomon (rechts) überreicht. Es gratulierten Pater Josef Schwemmer (von links), Obmann Wolfgang Forster und Pastoralreferent Andreas Hartung.
von Externer BeitragProfil

Die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation (MMC) Niedermurach und Pertolzhofen trafen sich zum gemeinsamen Konvent. Eingeleitet wurde dieser mit einem Gottesdienst, den Präses Pater Josef Schwemmer mit Pfarrer i. R. Max Stigler zelebrierte.

In Lesung und Evangelium wurde deutlich, dass Gott erst durch Umkehr und Bekehrung aus den Menschen etwas macht. Pater Schwemmer stellte in seiner Predigt dar, dass eben auch genau da, wo der Mensch zur Wahrheit steht, wo er einsieht, dass er Gott braucht und er ihm vollends vertrauen darf, dieser erst zum Wirken komme. Diese Einsicht dürfe nicht nur gesehen werden, sondern müsse unmittelbar bewältigt werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Sodalen im Gasthaus Pröls. Obmann Joseph Salomon (Niedermurach) und Wolfgang Forster (Pertolzhofen) konnten eine beachtliche Anzahl von Mitgliedern willkommen heißen. Obmann Salomon hatte zusammen mit Pastoralreferent Andreas Hartung die ehrenvolle Aufgabe, Martin Prey senior, dem letzten noch lebenden Gründungsmitglied die Ehrennadel für 70-jährige Zugehörigkeit bei der MMC Niedermurach zu überreichen. Präses Pater Schwemmer gratulierte und referierte zum aktuellen Jahresthema "Ein Haus voll Glorie schauet - Kirche: Schatten und Licht". Zu diesen Schatten zählten aufgedeckte Skandale von Missbrauch und Unterdrückung innerhalb der Kirche. Bei all diesen negativen Themen sollte die "Lichtseite" jedoch nicht übersehen werden. "Wo Schatten ist muss es auch Licht geben", so Schwemmer weiter in seinen Ausführungen.

Es sei eine Tatsache, dass das Christentum die Entwicklung des Abendlandes vorangetrieben hat. Die Christianisierung ging einher mit Entwicklungshilfe. Es wurden christliche Werte vermittelt, Kirchen und Klöster gebaut. Gleichzeitig entstanden Infrastrukturen, wie etwa Schulen, Pflegeheime oder auch Krankenhäuser. Es entstanden Zentren, die in der Folge ganze Regionen kulturell prägten. Wissenschaft und Forschung entwickelten sich ebenfalls in den damaligen Klöstern. Auch in der heutigen Zeit leiste die deutsche Kirche viel an humanitärer Hilfe. "Aktionen wie Adveniat, Misereor oder Renovabis sind wichtige Hilfsaktionen, welche weltweit viel Gutes bewirken", betonte der Redner.

Ehe der Konvent mit dem "Engel des Herrn" sein Ende nahm, bedankten sich Joseph Salomon und Wolfgang Forster bei Präses Pater Schwemmer für das Abhalten und die Gestaltung der Zusammenkunft.

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