14.08.2019 - 13:56 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Jahrzehnte der Bruderschaft treu

Treue zur Gottesmutter Maria und zur Herz-Mariä-Bruderschaft bestimmen die Feier des Bruderschaftsfestes der Pfarrei Niedermurach. Einige Mitglieder halten der Bruderschaft bereits seit 75 Jahren die Treue.

Für Pfarrer Herbert Rösl war es eine Freude, die Jubilare der Herz-Mariä-Bruderschaft für ihre Treue zu ehren. Als Jubilar war auch Ruhestandspfarrer Max Stigler (hintere Reihe, Zweiter von rechts) dabei.
von Josef BöhmProfil

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Auftakt des Festes stand die besondere Verehrung der Mutter Gottes als Fürsprecherin im Gebetsanliegen der Bruderschaft um die Bekehrung der Sünder. "Bitten wir Maria um Umkehr für jene, die vom rechten Weg abgekommen in eine falsche Richtung gehen", sagte Pfarrer Herbert Rösl zu Beginn des Festgottesdienstes. Daran nahmen auch die kirchlichen Vereine MMC, KLB und KLJB mit Fahnen teil.

Hauptzweck der Herz-Mariä-Bruderschaft ist ein zweifacher: Die andächtige Verehrung der Gottesmutter Maria sowie das inständige Gebet um die Bekehrung der Irrenden und Sünder. Ein Gebetsziel, das den vielfach mit geistigem Wohlstandsmüll verschütteten Glauben und den damit einhergehenden Verlust der eigenen Mitte wieder aufrichten kann. "So wie wir leben, hat dies bekanntlich Auswirkungen auf unsere Umwelt und auf unser Klima. Was für diese Welt und ihr Klima gilt, das gilt auch für unser geistiges Leben. Unsere ethische Einstellung hat Auswirkungen auf unser Leben, auf unsere Beziehungen und auf unsere Seele", mahnte der Geistliche und wies auf die zweite, die jenseitige neue Welt hin, die von Gott her auf jeden Menschen zukomme. Jeder müsse mit einem gelungenen christlichen Leben darauf vorbereitet sein.

Innehalten im Alltag

"Es würde mich sehr freuen, wenn viele Gläubige den heutigen Tag als Wendepunkt sehen und sich unserer Bruderschaft anschließen würden", ließ Pfarrer Herbert Rösl wissen und legte den Anwesenden nahe, sich von der Zielsetzung der Gebetsgemeinschaft berühren zu lassen. Die Mitgliedschaft koste lediglich täglich ein "Ave Maria" zu Ehren der Mutter Gottes und zur Bekehrung der Sünder, was auch ein Innehalten in der Alltagshektik mit sich bringe.

Dem Festgottesdienst schloss sich eine Prozession mit dem Allerheiligsten zu Ehren der Mutter Gottes an, die über den Kapellenweg und um den Friedhof führte und mit dem eucharistischen Segen endete.

Nachfeier im Pfarrheim

In der Pfarrkirche erfolgte dann die Ehrung langjähriger Mitglieder (siehe Infokasten). Pfarrer Herbert Rösl dankte für ihre Treue zur Herz-Mariä-Bruderschaft und sprach ihnen Glück- und Segenswünsche aus. Die Geehrten erhielten je eine Jubiläumsurkunde und eine Motivkerze mit dem Bild der Mutter Gottes aus dem farbigen Kirchenfenster neben dem Hauptaltar. Danach waren die Jubilare zu einer kleinen Nachfeier ins neue Pfarrheim eingeladen.

Sichtbar erfreut genossen sie die Unterhaltung in lockerer Atmosphäre und die persönlichen Begegnungen, zumal sich manche seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatten. Diese nachkirchliche Zusammenkunft bedeutete eine echte Bereicherung für das Bruderschaftsfest und seine Jubilare. Das neue Raumangebot des Pfarrheims machte es möglich.

Ehrungen:

Langjährige Mitglieder geehrt

Beim Fest der Bruderschaft wurden auch langjährige Mitglieder ausgezeichnet.

Bruno Bayerl, Barbara Fuchshuber, Rosa Kraus

Anna Bauer, Rita Böhm, Barbara Dotzler, Anna Elsner, Anna Gnadl, Anna Hösl, Margareta Igl, Maria Anna Segerer, Maria Uschold, Martha Winklmann, Maria Anna Zitzmann

Adelinde Bauer, Josef Bauer, Josef Fuchs, Katharina Mayer, Erika Schlagenhaufer, Edeltraud Schühle, Johann Stigler, Pfarrer Maximilian Stigler

Johann Kirchhammer, Katharina Schmatz, Edeltraud Trißl, Karl Zitzmann

Georg Bauer, Barbara Birner, Margareta Hollerith, Katharina Hummer, Elisabeth Kellner, Josef Meier, Minna Neubauer, Maria Pröls, Hildegard Ritzinger, Theresia Vollmer, Barbara Zinkl.

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