13.06.2018 - 16:05 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Wenn Licht das Projektil ersetzt

Die „Faszination Lichtschießen“ erleben Kinder auf den Ständen der Murachtaler Schützen. Die erste offene Meisterschaft im Gau "Grenzland" begeistert fast 30 Buben und Mädchen. Ein Volltreffer für die Nachwuchsarbeit.

Stolz zeigen die Kinder ihre Preise und Urkunden. Mit den Lichtgewehren stellten sich die Schützenmeister Johann Schneeberger (von links) und Johann Fuchs, sowie Jugendleiter Fred Schießlbauer und das Betreuungsteam um Martina Herrmann zum Gruppenbild auf.
von Externer BeitragProfil

Den Wettbewerb hatten Gaujugendleiterin Martina Herrmann und Vereinsjugendleiter Fred Schießlbauer organisiert. Lichtgewehre sind hochmoderne Schießsportgeräte bei denen das Geschoss durch einen Lichtimpuls ersetzt wird. Die Treffererfassung erfolgt auf einer elektronischen Zielscheibe, die den abgegebenen Impuls präzise erfasst, und als Treffer anzeigt. Mit Lichtgewehr und -pistole dürfen auch Kinder schießen, die jünger als zwölf Jahre sind.

An diese Zielgruppe richtete sich die Einladung. Das Organisationsteam hatte sich beim Oberpfälzer Schützenbund zwei Lichtgewehre und eine Lichtpistole gemietet. Im Hof des Gasthauses Pröls wurde ein Parcours mit Zielwerfen, Seilspringen und Slalomlauf aufgebaut. Die Stationen Lichtgewehr und Lichtpistole waren im Saal zu absolvieren.

Im fliegenden Wechsel sammelten die Teilnehmer auf den fünf Stationen Punkte. In Begleitung meist ihrer Mütter, für die es Kaffee und Kuchen gab, mühten sich insgesamt 29 Kinder aus dem Gemeindebereich und der näheren Umgebung, um eine gute Platzierung. Die Aufsichten an den verschiedenen Stationen hatten alle Hände voll zu tun, um die Sechs- bis Zwölfjährigen zu betreuen.

Bei der Preisverleihung am späten Nachmittag freute sich Fred Schießlbauer über die große Resonanz. "Lichtschießen ist eine tolle Sache", stellte er fest. Bevor Martina Herrmann die Gewinner auszeichnete, bedankte sie sich bei den Helfern Franziska Stangl, Johannes Schneeberger, Marco Schießl, Simon und Josua Keil sowie ihrem Mann Wigbert. Den anwesenden Vereinsfunktionären legte sie ans Herz, sich eine Investition in die Technik Lichtschiessen zu überlegen, es sei gut angelegtes Geld für einen Verein.

Bevor der große Trubel um die Preise los ging, wies sie noch auf das große Lichtgewehrschießen hin, dass der Schützenbund am 7. Juli veranstaltet. Teilnehmer müssten sich nur über einen Schützenverein anmelden. Bei der Preisverleihung durfte sich dann jeder Teilnehmer, je nach Platzierung, einen Gewinn aussuchen.

Info:

Rangliste

1. Michael Herrmann (218 Punkte), 2. Fabian Giessübl (182), 3. Tobias Dietl (179),

4. Anna Zitzmann (175), 5. Daniel Folsom (156), 6. Noah Schüller (147), 7. Anna Luber (141),

8. Theresa Huber (137), 9. Paul Tuchray (135), 10. Julian Folsom (120). Auf den weiteren Plätzen folgten Elena Mathes, Katharina Zitzmann, Tabea Prey, Laura Bauer, Lea Overlach, Julian Overlach, Laura Mathes, Maximilian Straller, Korbinian Scheuerer, Thomas Thanner, Franziska Straller.

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