Martin Stigler weiter an der Spitze des Gartenbauvereins Niedermurach

Niedermurach
05.08.2022 - 17:59 Uhr
Ein bewährtes Team steht an der Spitze der Gartler: Im Bild von links: Martin Stigler, Marianne Rath, Agnes Schneeberger, Anna Meier, Erika Rückl, Sabine Prey, Claudia Böhm, Johannes Glaser, Sieglinde Glaser zusammen mit Bürgermeister Martin Prey und Fachberaterin Heidi Schmid

In der diesjährigen Generalversammlung, die den Zeitraum seit März 2020 abdeckte, konnte der Gartenbauverein Niedermurach trotz der massiven Pandemiebedingten Einschränkungen von vielen Aktivitäten berichten. Vorsitzender Martin Stigler ließ die vergangenen Vereinsjahre noch einmal Revue passieren. So wurden, um nur einige zu nennen, wie immer der Findling am Meiler zu Ostern geschmückt, die Blumenkästen an der Murachbrücke angebracht, die Palmbuschen zum Palmsonntag und die Grabgestecke zu Allerheiligen gefertigt.

Wie üblich wurden auch wieder Spenden vergeben. 500 Euro erhielt die Kinderkrebshilfe, der gleiche Betrag wurde an den Förderverein der Niedermuracher Grundschule übergeben. Für die Weihnachtstrucker wurden Pakete geschnürt. Als Kinderaktion wurde 2020 der schwerste Kürbis und 2021 der schwerste Kohlrabi gesucht.

Bürgermeister Martin Prey lobte den Verein für seine ortsverschönernden Maßnahmen, seine Aktivitäten mit den Kindern und für die Vereinsmitglieder. Nachdem die Gemeinde kürzlich einen Erdkeller erworben hat, bot er diesen dem Verein zur Nutzung an, was gerne angenommen wurde.

Vor den Neuwahlen dankte Martin Stigler den nicht mehr kandidierenden Beisitzerinnen Manuela Thanner, Bettina Gilch und Katrin Lingl für die geleistete Arbeit, insbesondere für die Kinderaktionen. Nach der Wahl bleibt Martin Stigler wie bisher erster Vorsitzender und wird auch wieder von Sabine Prey vertreten. Die Kassenführung verbleibt bei Agnes Schneeberger und die Schriftführung übernahm wieder Claudia Böhm. Als Beisitzerinnen fungieren weiterhin Sieglinde Glaser, Anna Meier, Erika Rückl, Johannes Glaser und neu Marianne Rath. Die Kasse wurde wieder von Gabi Schäffer und Anni Prey geprüft.

Der Vereinsbeitrag wird auf Beschluss der Versammlung weiterhin bei sieben Euro belassen. Der Vorsitzende kündigte noch an, dass versucht wird im September einen Vereinsausflug in die fränkische Weingegend und den Besuch eines Weihnachtsmarktes zu organisieren, wenn dies möglich ist.

Kreisfachberaterin Heidi Schmid informierte in ihrem Vortrag über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gärten. Sie listete auf, welche Faktoren für das Klima verantwortlich sind und welche Veränderungen hier im Gange sind. Im Winter gibt es eher Regen als Schnee und die Sommer werden immer trockener, wobei auch Extremwetter immer öfter auftritt. Auch treten vermehrt Schädlinge auf, die aus wärmeren Gegenden einwandern, wie die marmorierte Baumwanze, die Kirschessigfliege und der Eichenprozessionsspinner. Allerdings kann man jetzt auch wärmeliebende Gemüse und Obstarten wie die Süßkartoffel oder Melonen kultivieren. Schmid informierte auch über die Möglichkeiten, das Beste aus der Situation zu machen. So wird bei der Trockenheit im Sommer der Spruch „einmal hacken erspart zweimal gießen“ immer aktueller.

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