Matthias Pirzer ist Metzgermeister in Ruhestand und blickt auf ein bewegtes Leben von nunmehr 80 Jahren zurück. Schwierige Lebenssituationen hatten ihn schon in jungen Jahren gefordert: Als 14-Jähriger musste er sich Arbeit, Aufgaben und Verantwortung stellen. Im elterlichen Anwesen mit Metzgerei, Land- und Gastwirtschaft war der Jubilar mit zwei Brüdern aufgewachsen, besuchte die in seiner unmittelbaren Nachbarschaft befindliche Volksschule und begann 1960 seine Lehre bei der Metzgerei Dambor in Oberviechtach.
Ein schwerer Schicksalsschlag war es für seine Familie, als 1961 sein Vater starb. 1963 durfte Matthias Pirzer vorgezogen die Gehilfenprüfung ablegen und war fortan in der elterlichen Metzgerei tätig. Nach der Meisterprüfung 1967 (goldener Meisterbrief 2002) übernahm er 1973 das „Boda“-Anwesen (Hausname). Aus der Ehe mit Anneliese Schneeberger gingen mit Monika, Martina, Birgit und Thomas vier Kinder hervor und inzwischen sind die neun Enkelkinder für den Jubilar eine besondere Freude. 2009 übergab er das Anwesen an seinen Sohn Thomas. Aus familiären Gründen wurde die Gastwirtschaft 2011 aufgegeben.
Nach dem Eintritt in den Ruhestand war für den „Boda-Hias“, wie Matthias Pirzer von vielen genannt wird, natürlich klar, dass Nichtstun für ihn keine Option sei. Wie eh und je steht er heute noch um vier Uhr früh auf und hilft im Schlachthaus – soweit es eben die Gesundheit erlaubt. Seine kontaktfreudige, bodenständige, geradlinige, humorvolle und freundliche Art macht ihn zu einem beliebten und geschätzten Geschäftsmann und Mitmenschen. Gute Wünsche zu seinem 80. Geburtstag überbrachten Pfarrvikar Kenneth Onuoha, Pfarrer Max Stigler, Bürgermeister Martin Prey, die Abordnungen von Krieger- und Soldatenkameradschaft, deren Ehrenmitglied er ist, Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Krankenpflegeverein, CSU-Ortsverband, Stadtkapelle und Gebietsverkehrswacht Oberviechtach. Und natürlich gratulierten ihm auch die Kunden.













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