Kreisvorsitzender und Landtagsdirektkandidat Alfred Damm betonte beim Wahlkampfauftakt der ÖDP im Landkreis Schwandorf, dass die ÖDP im Unterschied zu anderen nicht im Landtag vertretenen Parteien in den Kommunalparlamenten gut präsent sei. "Sie ist die einzige Partei in Bayern, die Gesetze mit Hilfe von Volksbegehren gegen den Willen der Landesregierung durchgesetzt hat".
Wie aus einer Pressemitteilung der ÖDP hervorgeht, zählt Damm dazu die Abschaffung des Senats, die Stärkung des Artenschutzes und die Streichung des Büchergeldes.
Damm kritisierte, dass die CSU den Eindruck erwecke, es gehe bei der Landtagswahl nicht um Bayern, sondern um die Bundespolitik. Doch anstatt nur auf die Ampel zu schimpfen, müssten Probleme angegangen werden. Es reiche nicht, unzufrieden zu sein mit den Parteien, die seit Jahrzehnten die Politik im Bund und in Bayern bestimmen würden, betonte Damm mit Blick auf den Wahltermin 8. Oktober. Kluge Politik müsse die Menschen mitnehmen, anstatt sie zu gängeln oder zu bevormunden.
Ziel der ÖDP sei der Einzug in den Landtag und den Bezirkstag. Wichtigste Prämisse der ÖDP sei die Umsetzung der Energiewende und der Stopp des Artensterbens, "zusammengefasst der Erhalt der Lebensgrundlagen auf unserem Planeten". Bis 2030 soll in Bayern die Klimaneutralität und die regionale Energieversorgung erreicht werden. Dazu fordert die ÖDP einen Masterplan, der im Energiebereich mehr Wertschöpfung vor Ort zum Ziel habe. Im Landkreis geht es Damm um den bestmöglichen Lärmschutz an der zukünftigen Bahngütertrasse und an der A93, den Erhalt des Krankenhauses in Oberviechtach, den Erhalt des Weihergebiets bei Teublitz und um den Bau einer Stadt-Umlandbahn von Regensburg nach Schwandorf.
Der Direktkandidat und Listenführer für den Bezirkstag, Martin Prey, brach eine Lanze für die Familie: Deshalb möchte die ÖDP das Elterngeld mit einem Familiengehalt - in Höhe der Kosten für die Betreuung in einer Kita - für die ersten drei Lebensjahre eines Kindes ersetzen.
Landtagslistenkandidat (Platz 2) und Altbürgermeister Arnold Kimmerl forderte ein langfristiges denken und planen wie in der Holzwirtschaft.
Anschließend stellten sich noch die ÖDP-Listenkandidaten Felix Sailer (Platz 15) für den Landtag und Heidi Eckl (Platz 7) sowie Anneliese Brock (Platz 13) für den Bezirkstag vor.













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