Bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Niedermurach beschlossen die anwesenden Jagdgenossen unter Vorsitz des Jagdvorstandes Klaus Niederalt einstimmig die Auszahlung des Jagdpachtes. Die Auszahlung erfolgt wieder an zwei Terminen: Die erste Möglichkeit besteht am Sonntag, 17. März, von 9 Uhr bis 10.15 Uhr. Der zweite Termin ist auf Sonntag, 14. April, von 10 Uhr bis 11.30 Uhr festgelegt, jeweils im Gasthaus Gillitzer.
Von den in den Vorjahren nicht abgeholten Beträgen werden 300 Euro der Kirchenverwaltung zur Ausstattung des neuen Pfarrsaals übergeben. Weitere 200 Euro werden zum Ankauf von Saatgut verwendet. Hier sollen auf gemeindlichen Flächen Blühmischungen angesät werden. Dies soll das aktuelle Thema "Rettet die Bienen" mit unterstützen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Antrag der bisherigen Jagdpächter um Verlängerung auf weitere neun Jahre. Dies erfolgte ebenfalls einstimmig. Somit bleiben im Gemeinschaftsjagdrevier weiterhin die beiden Pächter Gerhard Borutta und Joseph Salomon. Vorstand Niederalt erinnerte auch an die weiterhin vorhandene Gefahr der ASP (afrikanische Schweinepest). So wurden in Bayern im vergangenen Jahr 95 000 Wildschweine erlegt. Die Jägerschaft versucht auch hier gegenzusteuern.
Die Jagdpächter berichteten, dass der Abschuss erfüllt wurde. Leider steigt der Anteil der getöteten Rehe durch den Straßenverkehr immer mehr. Rebhuhn und Fasan gibt es nicht. Wenige Hasen sind noch zu sehen. Heuer wurde auch der Drei-Jahresabschussplan dem Landratsamt gemeldet. Die Abschusszahlen sind beizubehalten. Wildschweine haben im Revier keine Schäden angerichtet. Die Revierpächter Borutta und Salomon bedankten sich bei der Vorstandschaft und den Jagdgenossen für das gute Miteinander.












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