15.04.2019 - 08:00 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Wenn Stolpersteine zur Brücke werden

Welche vielfachen Bedeutungen das Symbol des Steins haben kann, erfahren die Gläubigen im Familiengottesdienst der Pfarrei Niedermurach. Die Liturgie wird durch die Firmlinge gestaltet.

Verschiedene Stolpersteine verwandelten die Firmlinge bei den Kyrie-Rufen symbolisch zur "Brücke".
von Autor NIAProfil

Welche vielfachen Bedeutungen das Symbol des Steins haben kann, erfahren die Gläubigen im Familiengottesdienst der Pfarrei Niedermurach. Die Liturgie wird durch die Firmlinge gestaltet.

Mit dem Hinweis auf die Oberpfalz als "Steinpfalz" brachte Pfarrer Max Stigler zu Beginn des Gottesdienstes die Vieldeutigkeit der Stein-Symbolik zum Ausdruck. Während Steine beim Hausbau einen Nutzen bringen, könnten sie aber ebenso jemandem in den Weg gelegt werden. Einige solcher Stolpersteine rückten die Firmlinge bei den Kyrie-Rufen in den Blick. Diese wandelten sie später positiv um und ließen eine "Brücke" daraus entstehen. Die Kommunionkinder sprachen im Gottesdienst die Fürbitten. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst, den Pfarrer Stigler zusammen mit Kaplan William Akkala zelebrierte, vom Kinderchor "Pusteblume" aus Oberviechtach. Durch das Mitwirken vieler Buben und Mädchen wurde die Messfeier zu einem lebendigen Familiengottesdienst.

Im Anschluss lud der Landvolk-Ortsverband zum Fastenessen in die Mehrzweckhalle ein. Zur Kartoffelsuppe mit Brot gab es zusätzlich für die Kinder Nudeln mit Tomatensoße. Die Mutter-Kind-Gruppe bot Kaffee und Kuchen an. Auch Eine-Welt-Waren wurden verkauft. Der gesamte Erlös kommt dem Hilfswerk Misereor zugute.

Vorsitzende Monika Gillitzer dankte allen, die Zutaten für die Suppe gespendet hatten sowie allen "Köche". Von der Vorbereitung des Gottesdienstes bis hin zum Aufräumen in der Mehrzweckhalle sei das gute Miteinander und der Zusammenhalt im Verein sichtbar, betonte Gillitzer.

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