05.04.2019 - 11:51 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Wasserversorgung vor Umbruch

Mit dem "wichtigsten Lebensmittel" hat sich der Gemeinderat befasst. Das Gremium hat die Weichen für die Erneuerung der Wasserversorgung in drei Ortsteilen gestellt. Details gibt es in einer Bürgerversammlung am 10. April.

Der Hochbehälter in Pertolzhofen ist innen und außen stark sanierungsbedürftig. Für die Wasserversorgung in einem Teil des Gemeindebereichs hat der Gemeinderat Maßnahmen auf den Weg gebracht. Diese werden eingehend bei einer Bürgerversammlung erläutert.
von Christof FröhlichProfil

Die Weichenstellungen bei der Wasserversorgung betrifft die Gemeindeteile Hammermühle, Pertolzhofen und Zankendorf. Dort steht ein größerer Umbruch ins Haus, unter anderem ist der Hochbehälter in Pertolzhofen inne und außen stark sanierungsbedürftig. Bei der Finanzierung dieser Maßnahme möchte der Gemeinderat den Bürgern "so wenig wie nur möglich und nur so viel wie unbedingt nötig" abverlangen. Den Bauentwurf erläuterte Winfried Legl vom Neunburger Ingenieurbüro Weiß, dessen Ausführungen ergänzte Anton Brand, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach, um mögliche Zuschussvarianten.

Der Gemeinderat hat dem Bauentwurf sein Ja gegeben. Der genaue Projektumfang wird am 10. April bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Winderl in Pertolzhofen bei einer Präsentation erläutert und vorgestellt.

Weiterhin beschloss der Gemeinderat, bei der Sanierung des ehemaligen Pfarrhofes auch gleich den Mühlweg in Niedermurach instandsetzen zu lassen. Im Verlauf der Arbeiten an den Außenlagen soll die Straßenführung neu gestaltet und Engstellen beseitigt werden. Die Einfassung am Straßenrand (Teilbereiche Sockel und Randstein) entlang des Grundstücks wird durch die Katholische Kirchenstiftung in Absprache mit der Gemeinde hergestellt. Bürgermeister Martin Prey ist ermächtigt worden, alles Erforderliche für die Umsetzung in die Wege zu leiten, insbesondere entsprechende Aufträge an den wirtschaftlichsten Bieter zu erteilen.

Die Jugendwarte der Gemeindefeuerwehren hatten sich mit einem Antrag an das Gremium gewandt, damit die Anschaffung von Feuerwehrparkas und weiterer Ausrüstungsgegenstände unterstützt wird. Die Räte gaben dem Gesuch zum Kauf von Schutzkleidung grünes Licht. Die voraussichtlichen Kosten werden sich auf 5200 Euro belaufen, eine Förderung von 2000 Euro wird erwartet. Demnach hat die Gemeinde noch einen Anteil von 3200 Euro zu tragen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Förderung auf den Weg zu bringen und Angebote einzuholen, während der Bürgermeister ermächtigt wurde, den Auftrag für die Beschaffung dem wirtschaftlichsten Bieter zu erteilen.

Mehr eine Formsache war die Bestätigung der neugewählten Kommandanten Andreas Betz und Johann Karl (Feuerwehr Wagner) sowie Johannes Kloner und Markus Kloner (Feuerwehr Nottersdorf). Am Ende des öffentlichen Sitzungsteils gab Bürgermeister Martin Prey noch einen Beschluss bekannt, der in nichtöffentlicher Runde gefasst worden war: Den Auftrag für die Beschaffung einer Wechselausstattung von Einsatzbekleidung (Schutzhosen und -jacken) für Atemschutzgeräteträger erhielt die Firma Sturm aus Regen für eine Angebotssumme von 6758 Euro.

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