13.09.2019 - 14:37 Uhr
NittenauOberpfalz

Gute Zeiten im Ötztal

Thomas Meierhofer und Manfred Pöllinger von der Radsportabteilung des TSV Nittenau haben den Ötztaler Radmarathon gemeistert. Mit Zeiten von 9:22 und 9:40 Stunden blieben sie unter der Zehn-Stunden-Grenze und im ersten Drittel der Finisher.

Steile Aufstiege hatten die Radsportler des TSV Nittenau beim Ötztaler-Radmarathon zu bewältigen, ehe sie das Ziel in Sölden erreichten.
von Externer BeitragProfil

Der Ötztaler Radmarathon zählt mit einer Streckenlänge von 228 Kilometern und 5500 Höhenmetern zu den größten Herausforderungen, die der Radsport für Amateure zu bieten hat. Diesem Gradmesser stellten sich die beiden Nittenauer Radsportler nach einem langen und harten Trainingsjahr.

Meierhofer und Pöllinger standen um 6 Uhr mit insgesamt 4500 Radsportlern am Start. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde ging es von Sölden aus hinunter bis nach Ötz. Anschließend stand die Auffahrt zum Kühtai bevor. Nach der teils steilen Auffahrt ging es in die nächste Abfahrt in Richtung Innsbruck. Es folgte eine rasante Fahrt durch die Tiroler Hauptstadt, bevor der zweite Berg auf die Sportler wartete. Auf der Abfahrt verlor Meierhofer an einem der Weidegitter in der Straße bei hohem Tempo eine Trinkflasche und die Zweite riss ein. Deshalb konnte er nicht ausreichend Flüssigkeit zuführen und musste an der zweiten Verpflegungsstation um Ersatz bitten. Nach der verhältnismäßig kurzen Abfahrt nach Sterzing stand die 16 Kilometer lange und steile Auffahrt zum Jaufenpass an. Im Anschluss ging es über die Passhöhe in die wohl schwierigste Abfahrt. Auf einer kurvenreichen Straße mit teils schlechten Straßenverhältnissen führte die Strecke hinab nach Sankt Leonhard.

Nachdem die Sportler bereits 175 Kilometer und knappe 4000 Höhenmeter zurückgelegt hatten, stand noch die 29 Kilometer und 1750 Höhenmeter lange Auffahrt zum Timmelsjoch auf dem Programm. Meierhofer kämpfte sich trotz muskulärer Probleme über das Joch, Pöllinger fuhr 20 Minuten später durch den Tunnel kurz vor dem Timmelsjoch und überquerte den höchsten Punkt der Tour. Nach einer weiteren Abfahrt kam noch einmal ein kurzer Anstieg, bevor es dem Ziel in Sölden entgegen ging.

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