23.04.2019 - 16:44 Uhr
NittenauOberpfalz

Höhenflug am Schachbrett

81 Spieler treten bei der viertägigen Schachoberpfalzmeisterschaft an. Darunter vier Nittenauer, die mit ihren Platzierungen am Ende zufrieden sind.

Schachspieler Tobias Brunner war konzentriert bei der Sache.
von Autor ACHProfil

Der Höhepunkt der Oberpfälzer Schachturnierserie, die viertägige Schachoberpfalzmeisterschaft, fand in diesem Jahr in Oberviechtach stattr. Mit nur 81 Schachspieler war die Beteiligung des dreigliedrigen Turniers heuer auf einen historischen Tiefstand. Das hinderte die vier Nittenauer Teilnehmer nicht, Höchstleistungen abzurufen.

Tobias Brunner setzte auch in der Meisterklasse I seinen Höhenflug fort. Laut Teilnehmerliste war der Nittenauer Schachspieler auf Rang 9 der 12 Teilnehmer gesetzt, durch etwas Spielglück und ganz viel Können setzte er sich im Schlussspurt gegen die hochkarätige Konkurrenz durch und erreichte den dritten Platz.

Nach einer Auftaktniederlage gegen Lennart Uphoff, konnte sich Tobias mit 3,5 Punkten aus den nächsten vier Partien in die Spitzengruppe vorschieben. Nach einer weiteren Niederlage gegen den diesjährigen Oberpfalzmeister Cédric Oberhofer, sah es nicht mehr nach einem Platz auf dem Treppchen aus. Mit einem konzentrierten Endspurt, wobei er dem topgesetzten Fidemeister Mladen Dvonic ein Remis abtrotzen und in der Schlussrunde mit Schwarz gegen den an Position 4 gesetzten Stephan Schmahl gewinnen konnte, erreichte er noch den dritten Platz. Dafür reichten dieses Jahr die hart erkämpften 5 Punkte aus 8 Partien aus.

Für den noch jungen Nittenauer Schachspieler bedeutete das einen weiteren großen Erfolg in seiner kurzen, aber mit vielen Pokalen dekorierten Schachkarriere. In der mit 36 Teilnehmern besetzten Meisterklasse II trat Manfred Preischl an. Der letztjährige Aufsteiger und an Rang 35 gesetzte Nittenauer überraschte seine Gegner mit seinem fehlerfreien Spiel und erkämpfte sich hervorragende 4,5 Punkte aus 8 Partien bei nur einer Niederlage. Damit erreichte er einen guten zwölften Platz und konnte damit seine Wertungszahl um fast 70 Punkte erhöhen.

In der mit 33 Schachspielern besetzten Meisterklasse III starteten zwei Nittenauer Schachspieler. Fabian Kammer startete von Rang zwei der Setzliste und machte sich berechtigte Hoffnungen auf einen der begehrten acht Aufstiegsplätze, jedoch ließ er sich durch die Auftaktniederlage aus dem Tritt bringen und landete am Ende mit 4 Punkten aus 8 Partien auf den 18. Platz. Volkmar Mayer erspielte sich ebenfalls 4 Punkte, was den 21. Platz bedeutete.

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