11.03.2020 - 15:38 Uhr
Nitzlbuch bei AuerbachOberpfalz

Josef Friedrich feiert runden Geburtstag

Als rüstiger Achtziger nimmt der Vorsitzende des VdK Michelfeld am Mittwoch zahlreiche Glückwünsche von Familie und Freunden entgegen.

Glückwünsche der Stadt Auerbach überbringt (von links) Bürgermeister Joachim Neuß dem Jubilar Josef Friedrich, mit dem sich Gattin Monika und Tochter Irmgard freuen.
von Autor CSProfil

Der gebürtige Auerbacher, der im Kreis seiner Familie und Freunde feierte, blickt auf ein bewegtes Leben zurück und stellt sich auch heute noch in den ehrenamtlichen Dienst für die Mitbürger.

So steht Josef Friedrich seit 36 Jahren als Vorsitzender an der Spitze des VdK-Ortsverbandes Michelfeld. Früher setzte er sich auch als Löschmeister bei der Feuerwehr Nitzlbuch ein und kümmerte sich um den Fortbestand der Kapelle in Nitzlbuch. Er sammelte Spenden für das kleine Gotteshaus und arbeitete am neuen Glockenturm mit. Als Mitglied unterstützt er die Arbeiterwohlfahrt und den SV 08 Auerbach.

Mit fünf Schwestern wuchs der Jubilar in seiner Heimatstadt auf und brachte sich über vier Jahre als „Lausbub des lieben Gottes“ in den Ministrantendienst ein. Er jagte gerne dem runden Leder nach und trat nach dem Schulabschluss als Lehrling in der damaligen Bäckerei Jobst, später Magiar, an.

1961 führte er seine Monika zum Traualtar, mit der er drei Kinder hat: Sohn Karl-Heinz und die Zwillingstöchter Elisabeth und Irmgard, die als die Friedrich-Moila mit Gitarre und Akkordeon über Jahre unzählige Veranstaltungen und Anlässe musikalisch umrahmten. Mit ihrem Geburtstagsständchen auf der Gitarre erfüllte Tochter Irmgard dem Papa einen großen Wunsch.

1966 konnte die junge Familie in Nitzlbuch das Eigenheim beziehen, und 1967 baute Josef Friedrich seinen Meister im Bäckerhandwerk. Zwei Jahre später wechselte Friedrich in die Gießerei des Nürnberger Unternehmens Neumeier und arbeitete sich zum Facharbeiter und Gießereimeister hoch. Nach der Betriebsschließung 1982 machte sich der Familienvater mit einigen Kollegen auf nach Berlin, wo bereits ein neuer Arbeitsplatz wartete. Drei Jahre später zog es ihn wieder in die Heimat, um bei der Firma Diehl in Röthenbach eine Stelle anzunehmen. Ein Betriebsunfall zwang Josef Friedrich, seine ursprüngliche Beschäftigung gegen Aufgaben in anderen Bereichen des Unternehmens zu tauschen, die er bis zu seiner Rente im Jahr 2000 ausübte. Seine Freude sind drei Enkel und ein Urenkel.

Für die Stadt kam Bürgermeister Joachim Neuß mit einem Gesundheitskörbchen zum Geburtstagsbesuch. Die besten Wünsche der Pfarrgemeinde überbrachte Dekan Markus Flasinski. Die erkrankte VdK-Kreisvorsitzende gratulierte am Telefon.

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