Das Leben für Flocke und Rasputin in Südfrankreich ist nach Ansicht der französischen Tierschutzvereinigung "C‘est assez!" ("Es reicht!") "die Hölle". Sommerliche Temperaturen um die 40 Grad seien die Regel und setzen den Eisbären zu. Schatten gebe es nicht, der kühle Keller sei durch ein Gitter versperrt. Es gebe keine Möglichkeit für die Raubtiere, der Hitze zu entfliehen. Ein Video - gedreht im Juni - zeigt Rasputin mit Schaum vor dem Maul. Die Tierschützer sehen darin ein Zeichen für das Leid, die Verantwortlichen im Marineland interpretieren das laut Internetportal infranken.de als "Brunftverhalten".
Eine Petition gegen die Gefangenschaft der Tiere erreichte innerhalb kurzer Zeit über 170.000 Unterschriften. Die Tierschützer wollten erreichen, dass die Eisbären in geeignetere Regionen verlegt werden, beispielsweise nach Schweden. Sie kritisieren auch die das ihrer Meinung nach zu kleine Gehege und die gemeinsame Haltung. Eisbären seien Einzelgänger.
Das Marineland Antibes stand bereits häufiger in der Kritik von Tierschutzorganisationen. Das internationale Programm "American Humane Conservation" verlieh dem Marineland allerdings das Zertifikat "Humane Certified".













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