„Er war eine Institution in der Arbeit als Gas- und Wasserinstallateur bei der Firma Haustechnik Müller in Weiden“, blickte Pfarrer Norbert Götz bei der Trauermesse, die der Kirchenchor mit Organist Georg Schmidbauer umrahmte, zurück. Viele Kunden der Haustechnikfirma haben Reinhold Kominowski nur „Komi“ genannt. Eine Institution sei er auch als Wirt gewesen, wo Gäste bis aus dem Bayerischen Wald gekommen waren, um seine Grill- und Bratschmankerl zu genießen.
Geboren ist Kominowski im November 1956 in Vohenstrauß, aufgewachsen in Rehberg mit seiner älteren Schwester, Tante, Eltern und Großeltern. Er machte eine Lehre zum Gas- und Wasserinstallateur und blieb bei seiner Lehrfirma bis zu seinem Ruhestand. 1976 hat er seine Ehefrau Maria Wüst aus Oberbernrieth geheiratet. Das Paar bekam drei Mädchen. Zuerst wohnten sie in Rehberg, 1985 bauten sie dann das Haus in Oberbernrieth. Dort hatte man Feriengäste untergebracht und 2005 ein Wirtshaus eröffnet. 2017 ist bei Kominowski eine schwere Krankheit festgestellt worden. Er musste seinen Beruf aufgegeben, im Januar 2020 schloss er auch das Wirtshaus. Eine Freude waren für ihn die beiden Enkel im Haus. Seine Frau und die Töchter haben ihn gepflegt.
Eine große Trauergemeinde nahm am Friedhof Abschied von dem Verstorbenen, darunter auch seine Bernriether Feuerwehrkameraden. Bürgermeister Josef Beimler sprach für die Vereinsgemeinschaft Worte des Abschieds. Kominowski sei eine große Bereicherung für die ganze Marktgemeinde gewesen. Beimler sprach für den OWV Waldthurn, den Schnupftuchclub „Schalob“, den CSU-Ortsverband, die Seilzieher der Fahrenbergauswahl, den Militärverein Pleystein sowie den OWV Georgenberg und den SV Neuenhammer Abschiedsworte. Eine Bläsergruppe der Trachtenkapelle Waldthurn begleitete die Beerdigung musikalisch.













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