23.09.2018 - 12:49 Uhr
Oberbibrach bei VorbachOberpfalz

Wissenswertes übers Wasser

Bei einer Rad-Tour mit den CSU-Verbänden Vorbach/Oberbibrach und Schlammersdorf geht es nicht nur ums Sporteln. Die Kinder und Jugendlichen erfahren viel über das Lebenselixier Wasser.

Eine Brotzeit haben sich die Teilnehmer der Radtour zum Abschluss verdient.
von Autor EDOProfil

Müssen wir uns Sorgen um unser Trinkwasser machen? Auf diese und mehr Fragen rund um das Lebenselixier gab es Antworten bei einer Rad-Tour der CSU-Ortsverbände Vorbach/Oberbibrach und Schlammersdorf. Kinder und Jugendliche aus beiden Gemeinden radelten mit.

Nachdem sich die Teilnehmer in Vorbach getroffen hatten, ging es den steilen "Katzenbuckel" am nordöstlichen Ortsrand hinauf. Richard Hofmann gab bergauf das Tempo vor. Alle meisterten die Strecke. Erste Haltestelle war das Pumphaus der "Vorbacher Gruppe". Wasserwart Fabian Utner erklärte, dass die Brunnen die Menschen bis in Höflas im Westen und auf der Holzmühle im Süden mit Wasser versorgen. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von den zwei Behältern, die zusammen 500 Kubikmeter Trinkwasser auf Vorrat speichern. "Wassernot", sagte Utner, "ist bei uns Gott sei Dank noch ein Fremdwort".

Die Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, direkt "an der Quelle" ihre Wasserflaschen zu füllen, bevor es durch den Speinsharter Forst weiter ging zum Teufelsgraben. Dort vollziehen die Bayrischen Staatsforsten in den letzten Jahren einen tiefgreifenden ökologischen Umbau. Der CSU-Ortsvorsitzende Peter Stickling erläuterte, wie hier die Fichte durch Mischwald ersetzt wurde.

Der langgestreckte Teufelsgraben ist ein Biotop mit vielen schattigen Weihern, die gut gefüllt und ein Refugium für seltene Vögel wie den Schwarzstorch sind. Stickling zeigte den Teilnehmern eine Biberburg. Weiter ging es an der Schwarzen Marter vorbei in Richtung Weiler Grün. Dort schauten die Radler eine in diesem Jahr von Stickling angelegte Blühwiese an, dieInsekten Lebensraum und Nahrung bietet.

Südlich von Oberbibrach wurde es ein letztes Mal informativ. Die zweite Bürgermeisterin Tanja Renner skizzierte bei einem kurzen Stopp an der Kläranlage, was in den Klärbecken vor sich geht. Das Trinkwasser werde dort gereinigt, bevor es in den Creußenbach geleitet und damit der Natur zurückgegeben wird.

Zum Abschluss erwartete Heinz Lautner die flinken Radler am Bushäuschen südlich von Moos mit einer Brotzeit. Herbert Habermann und Richard Hofmann hatten die Tour geplant, als Begleiter halfen ihnen Roswitha Hofmann und Christoph Renner.

Wasserwart Fabian Utner erklärt den Teilnehmern der Radtour vor Ort, was sich im Pumphäuschen am Katzenbühl abspielt. Bis zur Holzmühle werde das Wasser von hier aus befördert.
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