Oberbruck bei Kulmain
09.08.2019 - 14:36 Uhr

Von Neu-Delhi an den Altar

Mit einem Kirchenzug und einem Festgottesdienst startete das 25. Jubiläumsfest des Kapellenbauvereins Oberbruck. Pater Joseph, der von Neu-Delhi über Rom am gleichen Tag angereist war, zelebrierte eine würdevolle kirchliche Feier.

Pater Joseph (Mitte), der erst kurz zuvor angereist war, zelebrierte den Festgottesdienst zum 25-jährigen Bestehen des Kapellenbauvereins. Bild: Gemeinde Kulmain/exb
Pater Joseph (Mitte), der erst kurz zuvor angereist war, zelebrierte den Festgottesdienst zum 25-jährigen Bestehen des Kapellenbauvereins.

In seiner Predigt dankte Pater Joseph den Unterstützern der St.-Helena-Kapelle für ihre wertvollen Dienste. Er gab zu bedenken, dass Menschen, die Verantwortung übernehmen, den Druck manchmal nicht standhielten und sich zurückzögen. Aber hier sei das Gegenteil festzustellen, die Dorfgemeinschaft stehe zu ihrer Kapelle und kümmere sich um deren Zustand. Zum Ende des Gottesdienstes dankte der Seelsorger den zahlreichen Kirchenbesuchern für die Mitfeier und freute sich alte Bekannte sowie Freunde wiederzusehen.

Michael Nusstein, Vorsitzender des Kapellenbauvereins, dankte ihm für die Gestaltung der kirchlichen Jubiläumsfeier, ebenso dem Sängerbund unter Leitung von Andrea Krauß für die hervorragende musikalische Gestaltung.

Seit 25 Jahren habe sich der Verein der Förderung und Erhaltung des kleinen Gotteshauses verschrieben, erklärte Bürgermeister Günter Kopp. Dafür bedürfe vieler Kräfte. Aber auch die Kapelle mit christlichem Leben zu erfüllen, sei sehr wichtig. Hier fänden Andachten, Rosenkränze und Gottesdienste statt. Mesnerin Rita Berger übernehme mit Herzblut und Leidenschaft die Organisation, Abwicklung und Gestaltung innerhalb der Nebenkirche. Sie sei "die gute Seele der Gemeinschaft".

Die Ortskapelle ist für Kopp der Mittelpunkt des dörflichen Geschehens. Hier komme man zusammen, um die katholische Glaubenslehre und das gesellschaftliche Leben zu pflegen. Der Glaube gebe Kraft und Energie für die Alltagsaufgaben. Der Wohlstand aber führe dazu, dass viele Menschen sich nicht mehr die Zeit nähmen, Gottesdienste zu besuchen und lieber anderen Freizeitbetätigungen nachgingen.

Der Bürgermeister überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und gratulierte zum 25. Jubiläum. "Wir freuen uns und sind froh, dass ihr euch so fürsorglich um die Kapelle kümmert und für deren Erhalt einsetzt." Allen, die sich einbringen, sagte er "Vergelt's Gott für eure selbstlosen Leistungen".

Mit dem Lied "Großer Gott wir loben Dich" endete die kirchliche Feier. Zu kulinarischen Angeboten und Getränken sowie musikalischer Unterhaltung feierten die Besucher beim anschließenden Festbetrieb das Vereinsjubiläum.

 
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