Gezielte Suche nach Vohenstraußerin

Nach der Auswertung des GPS-Protokolls der Reiterstaffel Mittelfranken suchen die Polizeistreifen Ende dieser Woche noch einmal das Waldgebiet zwischen Oberlangau und Schönsee (Kreis Schwandorf) ab.

Andrea Scherr ist möglicherweise mit einem grauen Renault Modus mit dem amtlichen Kennzeichen SAD-RA 828 unterwegs.
von Gertraud Portner Kontakt Profil

"Die Suche wird immer feiner", stellt Polizeihauptkommissar Florian Beck auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien fest. Nach der Auswertung des GPS-Protokolls der Reiterstaffel Mittelfranken werden die Polizeibeamten noch einmal strukturiert nach der vermissten Vohenstraußerin Andrea Scherr (55) suchen. Dabei stehen "schwarze Flecken", vor allem im dichten Fichtenwald zwischen Oberlangau, Eslarn und Schönsee im Fokus. Die Polizeireiterinnen durchstreiften am Mittwoch das Gebiet ohne Ergebnis (wir berichteten).

Vor ihrem Umzug nach Vohenstrauß im März 2019 lebte die Vermisste rund 20 Jahre im Oberviechtacher Ortsteil Oberlangau. Mit ihren Pferden war sie gerne im Gelände unterwegs und kannte sich hier gut aus. Am Sonntag, 1. Dezember, wurde sie zuletzt gegen Mittag in Oberlind/Vohenstrauß gesehen. Die Angehörigen befürchten eine lebensbedrohliche Situation. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden nimmt weiterhin dankbar jeden Zeugenhinweis (0961/401-291) entgegen. Bislang gingen 13 Hinweise bei der Ermittlungsgruppe ein, welche leider noch nicht zum Auffinden der Gesuchten (170 cm groß, normale Figur, Brillenträgerin, knielange abgesteppte blaue Jacke, Jeans, Fellmütze mit "Bommel") führten. Sie ist möglicherweise mit einem grauen Renault Modus (SAD-RA 828) unterwegs.Auch vom Auto fehlt jede Spur.

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