18.02.2020 - 10:06 Uhr
Oberlind bei VohenstraußOberpfalz

Christa Wildenauer spendet 666 Euro für Blumenschmuck in der Filialkirche Oberlind

Mit der Schnapszahlsumme von 666 Euro beschenkte Flohmarkthändlerin Christa Wildenauer (Zweite von links) am Valentinstag das Mesner-Ehepaar Margareta und Helmut Braun (von links), die das Geld für den Blumenschmuck in der St.-Thomas-Kirche verwenden sollen. Wildenauers Enkelin Genoveva und Kaplan Alexander Ertl waren bei der Spendenübergabe ebenfalls freudestrahlend zugegen, als die Spenderin unter dem Motto "Lass Blumen sprechen" tätig wurde.
von Elisabeth DobmayerProfil

Flohmarkthändlerin Christa Wildenauer hatte den Valentinstag ausgewählt, um anderen Menschen mit ihrer Spende eine Freude zu bereiten. Nach dem Abendgottesdienst in der St.-Thomas-Kirche überraschte sie im Beisein von Kaplan Alexander Ertl das Mesner-Ehepaar Helmut und Margareta Braun mit 666 Euro für den Blumenschmuck im Gotteshaus. „Normalerweise schenkt man am Valentinstag ja Blumen, aber ich habe mir gedacht, ich mache das in Form einer Spende“, sagte die Spenderin.

„Wir alle haben eine große Freude daran, wenn das Gotteshaus zu jeder Jahreszeit und zu jedem Kirchenfest mit Blumen geschmückt wird“, sagte sie im Namen aller anwesenden Gläubigen. Mit dieser Summe könne auch einmal ein Blumenstrauß oder -schmuck außerhalb der Reihe gekauft werden, wenn im Garten gerade keine Blumen für diesen Zweck zur Verfügung stehen, sagte Wildenauer. Tagaus und tagein kümmern sich die Mesnerleute um das schmucke Kleinod, das der ganze Stolz Oberlinds ist. Viele Arbeiten geschehen rund um die Kirche meist unbeobachtet vor der Öffentlichkeit als Selbstverständlichkeit. Erst wenn diese Aufgaben niemand übernehmen würde, wären schnell Defizite sichtbar.

Darum freuen sich die Oberlinder Dorfbewohner, dass sie mit dem Mesner-Ehepaar Braun sehr zuverlässige und sorgenvolle „Kirchenpfleger“ in ihren Reihen haben, die diese verantwortungsvolle Tätigkeit seit Jahrzehnten ausüben. Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ dankten die Empfänger, die versprachen, das Geld verantwortungsvoll und umsichtig einzusetzen.

Kaplan Alexander Ertl durfte in seiner kurzen Amtszeit bereits ein paar Mal bei einer Spendenübergabe von Wildenauer zugegen sein und stellte verwundert fest, wie es die Flohmarkthändlerin schaffe, innerhalb kürzester Zeit solche Beträge zu vereinnahmen und wieder für caritative Zwecke weiterzugeben. Dafür gebühre ihr der Dank aller in der Pfarreiengemeinschaft.

 

 

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