In der Filialkirche St. Georg in Oberndorf feierten die Gläubigen das Erntedankfest. Wie jedes Jahr gestaltete Mesnerin Marlene Weichs-Koller einen reichen Erntedankaltar, den die mitfeiernde Gemeinde ob der vielen liebevollen Details bewunderte. Stadtpfarrer Thomas Kraus betonte, dass die herrlichen Gaben von unseren heimischen Feldern und Gärten dazu einladen, trotz aller momentanen Probleme, wie der Corona-Pandemie, das Danken nicht zu vergessen.
Ein Dank koste ausgesprochen nicht einmal eine Sekunde, bewirke aber im Gegenüber und in einem selbst unendlich viel Gutes. Es schenke Maß und Bewusstsein für einen guten Umgang mit der uns anvertrauten Schöpfung. Ein "Vergelt's Gott" gelte es allen zu sagen, die durch ihrer Hände Arbeit und ihr Können unser tägliches Brot und damit unsere nicht selbstverständlichen Lebensgrundlagen bereiten, erklärte der Seelsorger. Der Dank dieses Festtags gebühre letztlich Gott, dem Spender aller guten Gaben und dem Schöpfer der Erde, von der wir leben.
Nach dem Gottesdienst verweilten viele Pfarrangehörige vor dem Altar und ließen ihn auf sich wirken.



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