„Alle Jahre wieder“ versammeln sich fleißige Männer aus dem Dorf und stellen vor der wunderschönen Marienkapelle „Mariä Geburt“ in Eigenregie einen Christbaum auf. Heuer brauchten sie die Fichte lediglich einige Meter aus dem Nachbargrundstück von Hugo Jander zum Dorfmittelpunkt transportieren. Wie überall auf der Welt tragen auch die Dorfbewohner die Weihnachtsgeschichte in ihrem Herzen und sie wünschen sich nichts sehnlicher als eine besinnliche Dorfweihnacht.
Liebevoll schmücken die vielen Hände den Baum mit 70 leuchtenden Kerzen, die ab dem ersten Advent den Dorfplatz verzaubern. Das Aufstellen beherrschen die Helfer Herbert und Manfred Bäumler, Alois Bäumler, Konrad Kindl, Josef Bodensteiner, Martin Baier und Stefan Kick wie kaum andere. Jeder Handgriff sitzt. Wenn dann der Glühweinduft aus dem Gartenhäuschen von Alois Bäumlers Ehefrau Maria in die Nasen der Helfer zieht, dann wissen sie, dass ihre Zeit zum geselligen Beisammensein nach getaner Arbeit gekommen ist. Zufrieden bestaunten die Helfer ihr Werk, das sie nun schon zum 15. Mal in Folge vollendeten.














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