In der Zoigl-Lounge trafen sich die Mitglieder der FDP/UW-Parteiengemeinschaft, um verdiente Mitglieder aus ihren Reihen zu verabschieden. Nach 30 Jahren ununterbrochener Arbeit legte Kassier Josef Dobmayer sein Amt in jüngere Hände. Nachdem 1992 Kassier Franz Forstner plötzlich verstorben war, übernahm Dobmayer die Kassengeschäfte, die er bis zuletzt akribisch führte. Stets habe er sich auch als Kandidat auf der Liste für die Stadtratswahl zur Verfügung gestellt, dankte Fraktionssprecher Michael Gösl.
Gleichzeitig wurde auch Johann Gösl aus seiner Verantwortung entlassen. Stellvertretender Fraktionssprecher Volker Wappmann beleuchtete die politische Laufbahn des Roggensteiners, der wiederholt im Stadtrat die Meinung der Bürger vertrat. „Wenn er einmal nein sagt, dann bleibt er bei seinem Nein“, nannte er einen seiner Wesenszüge. Zusammen mit anderen Bürgern sei es Gösl auch gelungen, das CSU-Projekt Krematorium zu kippen, erinnerte Wappmann. Vieles habe der aktive Roggensteiner bewegt. Wegen Corona trat Gösl aus gesundheitlichen Gründen bei seiner Wiederwahl in den Stadtrat 2020 das Mandat nicht mehr an. Seit 1986 war Gösl auch Ortssprecher in seinem Heimatort. Die neue Ortssprecherin aus Kaimling, Petra Reil, ist seither bei jeder Sitzung der FDP/UW anwesend. Neu wählten die Mitglieder nun Gerald Grünbauer zum neuen Kassier der Partei.













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