Posten problemlos besetzt

Viele Mitstreiter in Ober- und Untertresenfeld setzen sich das ganze Jahr für die Kapelle "Mariä Geburt" ein. Nach 2015 stehen in der Hauptversammlung wieder Neuwahlen an.

Der Kapellenverein Ober- und Untertresenfeld ist eine starke Gemeinschaft, die nur ein Ziel hat: das Kirchlein „Mariä Geburt“ als Kleinod zu erhalten.
von Elisabeth DobmayerProfil

Hand in Hand arbeiten die Ober- und Unteresenfelder Bewohner für die Marienkapelle. Bei den Neuwahlen in der "Zoigl-Lounge" war es dann auch kein Problem, alle Posten wieder zu besetzen. Obwohl Vorsitzender Josef Fritsch wegen eines Kuraufenthalts nicht anwesend war, sprachen ihm die 26 Teilnehmer das uneingeschränkte Vertrauen aus.

Alois Bäumler bleibt Stellvertreter. Das Schriftführeramt übernahm nach dem plötzlichen Tod von Alfred Fritsch der Untertresenfelder Wolfgang Reil. Um die Kasse kümmert sich Stefan Kick. Beisitzer sind Dekan Hösl, Bürgermeister Wutzlhofer, Manfred Bäumler, Konrad Kindl, Josef und Ursula Kick, Martin und Birgit Baier, Georg Haberkorn, Johann Wittmann und Maria Bäumler. Die Kasse prüfen Josef Götz und Peter Frischholz.

Alois Bäumler leitete souverän die Versammlung nach dem Gottesdienst und dem Abendessen. Stefan Kick legte einen geordneten Kassenbericht vor. Derzeit hat die Gemeinschaft 101 Mitglieder. Mit Hugo Jander konnte der Verein sogar ein Neumitglied vorweisen. Der Vohenstraußer schloss sich ohne Zögern der Gemeinschaft an. Bäumler dankte auch der Stadt für die finanzielle Unterstützung bei Renovierungsarbeiten. Bürgermeister Wutzlhofer habe spontan 50 Prozent der Kostenübernahme zugesagt.

Dekan Hösl sprach allen ein herzliches "Vergelt's Gott" für ihre unzähligen Dienste aus, nicht nur für die Kapelle sondern auch für die gesamte Ortschaft. Jung und Alt helfen in diesem Ort engagiert zusammen. "Man merkt, dass hier das dörfliche Leben intakt ist." Dank galt auch im Namen des Rathauschefs denen, die sich in den vergangenen drei Jahren wieder für die Kapelle und für das religiöse Leben vor Ort einsetzten. "Ihr seid viele Stunden während des Jahres für die Kapelle, die ein wahres Schmuckstück ist, im Einsatz."

Ob bei Maiandachten, Kreuzwegen, Rosenkränze, Gottesdienste oder bei Bittprozessionen und nicht zuletzt als Höhepunkt beim Patrozinium Anfang September oder bei der Frühjahrs- und Herbstreinigung. Bäumler dankte allen Helfern für die vielen Maßnahmen, die zusammen angepackt werden, ob in der Kapelle oder auch im gesamten Umfeld mit dem Bach, der regelmäßig gereinigt wird. "Es sind immer genügend Leute da, die sich hier engagieren, wenn Arbeiten anstehen."

Sicherlich werden außergewöhnliche Termine wie das Christbaumaufstellen mit viel Geselligkeit unterstrichen. "Gemeinsam reden und feiern, das ist das Schönste, was man in einem Dorf machen kann", versicherte Bäumler zufrieden.

Gemeinsam reden und feiern, das ist das Schönste, was man in einem Dorf machen kann.

Stellvertretender Vorsitzender des Kapellenvereins Ober-Untertresenfeld, Alois Bäumler

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