Oberviechtach
12.01.2026 - 11:59 Uhr

70 Jahre PWG Oberviechtach: Unabhängig und mit Weitblick erfolgreich

Arbeit zum Wohle der Heimatstadt Oberviechtach und ihrer Bürger: Die Parteilose Wählergruppe setzt sich seit 70 Jahren sachlich und frei von Parteizwang ein und stellt seither fünf PWG-Bürgermeister. Am Jubiläumsabend wird zurückgeblickt.

Von Elfriede Weiß

"Arbeiten zum Wohle unserer Stadtgemeinde und all ihrer Bürger - sachlich, unabhängig und nur dem Allgemeinwohl verpflichtet", so bezeichnete der Vorsitzende der Parteilosen Wählergruppe Oberviechtach (PWG), Michael Preiß, beim Jubiläumsabend im Emil-Kemmer-Haus den Leitspruch der PWG. Dieser gelte heute noch genauso wie vor 70 Jahren, als die Gründung am 7. Februar 1956 im Café Weigl unter Georg Neuber erfolgte.

"Seit der Gründung bis zum Jahr 2026 wurde Oberviechtach mit Ausnahme von Josef Spichtinger immer von Bürgermeistern der PWG geführt", erinnerte Preiß. Diese Erfolge seien durch großes Engagement, Kompetenz und Bürgernähe hart erarbeitet worden. Den führenden Persönlichkeiten der PWG, wie den Bürgermeistern Fritz Roßmann, Georg Neuber, Wilfried Neuber, Heinz Weigl und heute Rudolf Teplitzky sowie den langjährigen Stadträten sei es zu verdanken, "dass sie mit Sachverstand, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen konnten und so entscheidend zur positiven Entwicklung unserer Stadt beigetragen haben".

Unter der engagierten Ära von Stadtrat Otto Lehner wurde die Versammlungsreihe "Bürger fragen - Stadträte der PWG antworten" ins Leben gerufen, die heute noch in der Stadt und den Ortsteilen erfolgreich durchgeführt wird. Da die Tochter von Otto Lehner, Regine Götz, der Einladung gefolgt war, überreichte ihr Preiß einen Blumenstrauß, verbunden mit großem Dank für das Engagement ihres Vaters.

Fairness und Kommunikation

In den Amtszeiten von Wilfried Neuber und Heinz Weigl fielen große Infrastrukturmaßnahmen wie Stadtsanierung, Schulen, Feuerwehrhäuser, Marktplatzgestaltung und vieles mehr. Dank gelte es allen Mitwirkenden zu sagen, von den Gründungsvätern über die Stadträte bis zu den Bürgermeistern sowie den vielen Freunden und Anhängern, die die PWG unterstützt haben.

"Die PWG hat sich immer für die Belange der Heimat eingesetzt und die Bürger in ihren Sorgen und Nöten ernst genommen", sagte MdL Martin Scharf (Freie Wähler) in seinem Grußwort. Der Vorsitzende der PWG Ortsteile und stellvertretende Bürgermeister Egbert Völkl hob die gute Zusammenarbeit mit der PWG Oberviechtach und den Jungen Wählern hervor. Fairness und gute Kommunikationskultur seien Markenzeichen der PWG.

Teplitzky schätzt PWG-Kultur

"Ich bin stolz, dass ich zur Erfolgsgeschichte der PWG beitragen darf", betonte Bürgermeister Rudolf Teplitzky. Der Leitspruch habe ihn von Anfang an beeindruckt und entspreche der Art und Weise, wie er die Themen in der Heimat behandelt sehen möchte. Die PWG-Kultur der Wertschätzung anderer Meinungen, der konstruktiven Diskussion um die bestmögliche Lösung für die Heimat sei auch im Stadtrat etabliert worden. Dieses konstruktive Miteinander als Basis für "#zamhaltn" sei auch für die Herausforderungen der kommenden Jahre wichtig, so Teplitzky.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete das Jubiläum im Emil-Kemmer-Haus. In einem Gottesdienst wurde der verstorbenen Freunde und Förderer der PWG gedacht.

 
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