18.12.2019 - 17:23 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Anker im Meer der Betriebsamkeit

Sie ist eine Wohltat in der Adventszeit: Die "Oberpfälzer Heimat im Museum". Leiter Wilfried Neuber setzt "einen Kontrapunkt zu dem wogenden Meer der Betriebsamkeit ringsherum" und gibt zugleich Tradition weiter.

Florian Waldherr las besinnliche Textpassagen.
von Ludwig BergerProfil
Maria Ahlemeyer hatte mit dem Kinderchor „Pusteblume“ weihnachtliche Lieder einstudiert.

Der Leiter des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums Oberviechtach, Wilfried Neuber, eröffnete die Veranstaltung mit kritischen Anmerkungen. Die "stade Zeit" definiere sich mittlerweile hauptsächlich über Umsatzzahlen, Lichterglanz, Bratwurstsemmeln und Christmas Rock. "Das Eigentliche, Wesentliche, das man nur mit dem Herzen sieht, bleibt dabei nicht selten auf der Strecke." Tradition biete hier einen Ankerpunkt und Kontinuität.

Neuber dankte denn schon im voraus denjenigen, die die "Oberpfälzer Weihnacht im Museum" mitgestalten: Dem Kinderchor "Pusteblume" unter der Leitung von Maria Ahlemeyer, den Instrumentalisten Heike Hagl, Herbert Hagl, Ulrike Schwingl und Maria Ahlemeyer sowie Florian Waldherr, der nachdenkenswerte Texte vortrug. Die Kinder stimmten ihre Lieder an, bei manchen stimmten die Besucher gerne mit ein. Zum Schluss erbaten die Besucher noch eine Zugabe, welche ihnen auch nicht versagt blieb. Als Dankeschön für den Besuch waren alle Gäste noch zu einem Glas Glühwein eingeladen.

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