(kö) "Vollzug der Baumschutzverordnung - Antrag des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach auf Entfernung von drei Bergahornen, einer Roteiche und eines Ahornbaums" hieß es auf der Tagesordnung der jüngsten Bauausschusssitzung der Stadt.
Der Ausschuss gab grünes Licht, zumal der Kreisverkehr schon seit vielen Jahren auf der Wunschliste der Stadt steht, um den neuralgischen Punkt, den täglich über 9 000 Fahrzeuge passieren, vor allem für Fußgänger zu entschärfen.
Ersatzbepflanzung
Neben den genannten Bäumen müssen auch noch weitere weichen, die allerdings nicht der Verordnung unterliegen. Nach Abschluss der Baumaßnahme gibt es auch eine Ersatzbepflanzung. Bürgermeister Heinz Weigl wünscht sich, dass 2019 die Baufahrzeuge anrücken. "Nach mehreren Umplanungen steht das Konzept", ließ Leitender Baudirektor Henner Wasmuth auf Anfrage von Oberpfalz-Medien wissen. Die Bereitstellung der Haushaltsmittel sei das eine, die Bereitschaft und Akzeptanz der Anlieger, auch wenn kein Grunderwerb erforderlich ist, das andere, so der Chef des Staatlichen Bauamts. Dazu liefen derzeit auch noch Gespräche. Fest eingeplant für 2019 ist laut Baudirektor Gottfried Weißhäupl die Sanierung der Staatsstraße 2398 (Eigelsberger Straße) nach Fertigstellung der städtischen Kanal- und Wasserleitungsarbeiten.
Dass es am Bau "boomt", zeigte sich auch aufgrund der Tagesordnung. Insgesamt 17 Bauanträge lagen dem Gremium vor. Drei konnten im Freistellungsverfahren an das Landratsamt weitergeleitet werden: Firma IMMOVI, Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Nebengebäude im Rot-Kreuzweg 1 und Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage am Schießanger; Firma Abakus Businnes & Managementgesellschaft, Neubau eines Doppelhauses mit Garage im Schützenring 29 und 29 a; Naab-Werkstätten, Neubau eines Fertiggebäudes für die Nutzung als Schulungs- und Lagerbereich im Industriegebiet West.
Vom Versicherungsbüro Martin Forster lag eine Nutzungsänderung für den ehemaligen Blumenladen in der Bahnhofstraße 24 in ein Büro für Finanzdienstleistungen vor. Die Commerzbank zieht um in die Ausstellungshalle des ehemaligen Autohauses Zwack "Zum Bahnhof 11" und hat Antrag auf Umbau von Flächen in Büroräume gestellt. Ulrike Schneider möchte in der Nabburger Straße 10 eine Wohnung im Erdgeschoss in Büroräume umwandeln und im Dachgeschoss weitere Büroräume einrichten.
Buche darf weg
Im bestehenden Haus im Turnerweg 7 planen Elisabeth Heinrich und Josef Rubenbauer den Umbau des Dachgeschosses für Wohnzwecke. Maria und Christoph Ahlemeyer stellten Antrag zur Aufstockung des Wohnhauses und die Errichtung von zwei Anbauten in der Prälat-Sindersberger-Straße. Allen Anträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Karl-Heinz Pieper kann die Buche auf seinem Grundstück "Am Bahnhof" wie beantragt entfernen.




















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