Wagner erblickte am 8. Januar 1939 in Scheidnitz in Schlesien das Licht der Welt und erlernte nach seiner Schulzeit den Beruf des Dachdeckers, den er bis zu seiner Einberufung zur Bundeswehr ausübte. Der Jubilar war auch unter den Soldaten, die am 11. August 1961 nach einem Begrüßungsappell auf dem Oberviechtacher Marktplatz die neu errichtete Grenzlandkaserne bezogen haben. Nach der Bundeswehrzeit ließ sich Wagner zum Fußpfleger ausbilden, heiratete 1966 die Oberviechtacherin Maria Karl, freute sich mit ihr über einen Sohn und führte mit seiner Gattin bis zu seinem Ruhestand das eigene Schuhgeschäft.
Neben seiner Arbeit fand der Jubilar immer noch viel Zeit für seine sportliche Leidenschaft: das Bogenschießen. Ein Zimmer voll mit Hunderten von Pokalen und Medaillen zeugt davon, dass Erhard Wagner diese Sportart sehr erfolgreich betrieb. So holte sich der Jubilar drei deutsche Einzel- und vier deutsche Mannschaftsmeistertitel im Bogenschießen. Dazu kommen noch sieben deutsche Vizemeistertitel. Noch heute betreibt Erhard Wagner regelmäßig Sport, hat schon mehr als ein Dutzend Mal das "Deutsche Sportabzeichen in Gold" abgelegt und trainiert jedes Jahr zwischen 60 und 80 Mitbürger für das Deutsche Sportabzeichen, weshalb ihm auch die "Sportabzeichenfreunde", angeführt von Manfred Schwander, einen Geburtstagsbesuch abstatteten. Daneben veranstaltet der Jubilar seit fünf Jahren für Kinder- und Besuchergruppen das "Goldwaschen", wofür ihm auch Bürgermeister Heinz Weigl, Museumsleiter Wilfried Neuber und die Leiterin des Touristikbüros, Sigrid Breitschafter, dankten. Neben Freunden und Nachbarn gratulierten dem Jubilar auch seine Freunde von der Schützengemeinschaft Schwarzenfeld und die evangelische Pfarrerin Ruth Schlinke.













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