Ab sofort ist an den Staatlichen Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung (ehemals Hauswirtschaft), Kinderpflege und Sozialpflege Oberviechtach die Anmeldung für das Schuljahr 2021/22 möglich. "Die Aussichten auf einen Arbeitsplatz nach der Ausbildung sind für alle drei Ausbildungsrichtungen hervorragend", so die Schulleitung.
Die Ausbildung an der Schule wechselt sich in allen drei Fachbereichen mit Praktika in den entsprechenden Einrichtungen ab, etwa einem Kindergarten, einem Seniorenheim oder einer Familie. Voraussetzung für eine Aufnahme ist jeweils ein kurzes Bewerbungsschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf, ein Lichtbild und eine Kopie des letzten Zeugnisses. Diese Unterlagen können per Post oder per E-Mail (bfsovi[at]bsz-sad[dot]de) an Studiendirektor Thomas Schiller, Leiter der Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums I, übermittelt werden.
Die Berufsfachschulen bieten unter anderen die Ausbildung in staatlich geprüfter Kinderpflege. Diese Berufsausbildung berechtigt zur pädagogischen Mitarbeit in Kindertageseinrichtungen wie Krippen und Kindergärten. Aufgrund der zahlreichen Bewerbungen gibt es in diesem Fachbereich ein Aufnahmeverfahren. Vor Beginn der Ausbildung ist ein einwöchiges Praktikum in einer Kindertageseinrichtung gewünscht.
An der Berufsfachschule für Sozialpflege können interessierte Jugendliche den Beruf Sozialbetreuer(in) und Pflegefachhelfer(in) lernen und sich so grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur Mitarbeit in der Alten- und Behindertenpflege sowie in der Krankenpflege aneignen. Es geht dabei beispielsweise darum, Krankheitsbilder zu erkennen, vorbeugende Maßnahmen und Grundpflege durchzuführen und die zu betreuenden Menschen körperlich und geistig zu aktivieren. Voraussetzung für die Aufnahme ist lediglich die beendete Vollzeitschulpflicht. Ein bestimmter Abschluss wird grundsätzlich nicht verlangt. Wichtig ist gleichwohl, ein mindestens einwöchiges Praktikum in einer Pflegeeinrichtung absolviert zu haben, um für sich selbst beurteilen zu können, ob einem der Beruf zusagt.
Die Ausbildungsrichtung Ernährung und Versorgung setzt ihren Schwerpunkt in die gesunde, zeitgemäße Ernährung, kreative Küche, das ansprechende Gestalten von Räumen und Textilien, die Verpflegung und Betreuung von Gästen, Qualitätsmanagement, Marketing oder Organisation. Der theoretische und praktische Unterricht an der Berufsfachschule wird durch regelmäßige Praktika in Familienbetrieben ergänzt. Nach zwei Jahren erwirbt man den Abschluss Helfer für Ernährung und Versorgung, nach drei Jahren ist man Assistent für Ernährung und Versorgung. Voraussetzung für die Aufnahme ist auch hier lediglich die beendete Vollzeitschulpflicht.
Schulleiter Thomas Schiller stellte noch heraus, dass ein über viele Jahre bewährtes Lehrerteam für den Unterricht sorgt und zwar in einem vom Sachaufwandsträger (Landratsamt Schwandorf) sanierten Gebäude, unterstützt vom Beruflichen Schulzentrum I Oskar-von-Miller in Schwandorf mit Schulleiter Dr. Josef Most an der Spitze. Dieser betont, dass besonders im Berufsfeld des Sozialbetreuers und Pflegefachhelfers "der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften enorm groß und die Einstellungsaussichten am Arbeitsmarkt demzufolge hervorragend sind." Dies habe nicht erst die Corona-Pandemie gezeigt. Der Pflege-Notstand habe ja bereits Jahre vorher bestanden und sei drängend gewesen. Auch die Aussichten im Bereich Ernährung und Versorgung, früher Hauswirtschaft, sowie Kinderpflege seien enorm gut.
Infos über die Ausbildungsrichtungen gibt es im Internet unter http://bfs.bsz-sad.de oder telefonisch unter 09671/7440600).













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