09.01.2022 - 15:45 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Beruflich weiterentwickeln im Raum Oberviechtach

Die Arbeitsagentur sieht sich auch im Raum Oberviechtach in der Verpflichtung, Beschäftigten bei ihrer beruflichen Qualifizierung zu helfen. Das geht weit über die reine Jobvermittlung hinaus.

Die Arbeitslosenquote im Altlandkreis Oberviechtach stieg von November auf Dezember 2021 ganz leicht auf nunmehr 2,5 Prozent.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

„Der Jahreswechsel ist für viele Menschen auch eine Zeit der Reflexion, wie sie sich im neuen Jahr weiterentwickeln möchten – dies gilt insbesondere auch für das Berufsleben. Auch hier können die Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit unterstützen," versichert Silke Grimm, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf. Sie sei nicht nur für erwerbslose Kundinnen und Kunden da, sondern berate auch Beschäftigte zu ihren Entwicklungsmöglichkeiten.

Welche Angebote es in der Region gibt und welche Förderungen infrage kommen, lässt sich am besten bei einem individuellen Beratungstermin besprechen, meint Grimm. "Interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können hierzu gerne Kontakt mit der Arbeitsagentur aufnehmen.“

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Oberviechtach nahm die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember um knapp 20 Personen beziehungsweise 9,3 Prozent zu. Mitte des Berichtsmonats waren circa 190 Personen arbeitslos gemeldet, knapp 40 Arbeitnehmer beziehungsweise 17,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Gegenüber dem Dezember 2019 nahm die Arbeitslosigkeit bis Dezember 2021 um sechs Personen beziehungsweise 3,1 Prozent ab. Die Arbeitslosenquote stieg von November auf Dezember um 0,2 Prozentpunkte auf nunmehr 2,5 Prozent. Im Dezember 2020 lag die Quote bei drei Prozent, im Dezember 2019 bei 2,6 Prozent.

Im Laufe des Dezembers 2021 meldeten sich aus der Erwerbstätigkeit heraus circa 30 Personen arbeitslos und somit vier Arbeitnehmer beziehungsweise 12,9 Prozent weniger als im Dezember 2020. Im Gegenzug beendeten elf Personen ihre Arbeitslosigkeit, um direkt ins Berufsleben zurückzukehren oder einzusteigen. Dies waren genauso viele Arbeitnehmer wie im Vorjahresmonat.

Mitte Dezember waren im gemeinsamen Stellenpool der Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 140 Stellenangebote gemeldet, circa 40 Offerten beziehungsweise 40,6 Prozent mehr als im Dezember 2020. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich sind noch zahlreiche offene Stellen vorhanden. Seit Jahresbeginn meldeten die Betriebe und öffentlichen Verwaltungen insgesamt knapp 300 Stellen und somit circa 60 Offerten beziehungsweise 26,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

 

 

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