Oberviechtach
08.01.2019 - 14:46 Uhr

Besondere Ehre für lange Treue

Bei der Jahreshauptversammlung der Stützpunktwehr Oberviechtach stehen Ehrungen im Mittelpunkt. Eine besondere Auszeichnung gibt es heuer für drei Mitglieder, die bereits seit vier Jahrzehnten bei der Feuerwehr sind.

Da sie schon 40 Jahre der Oberviechtacher Wehr angehören, das 65. Lebensjahr vollendet und sich über Jahrzehnte hinweg für die Stützpunkt Wehr eingesetzt haben, wurden Hans Zwack, Alois Früchtl und Paul Bauer (mit Urkunden von links) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für ihren Einsatz dankten ihnen (hinten von rechts) Bürgermeister Heinz Weigl und Vorsitzender Johann Roßmann. Bild: frd
Da sie schon 40 Jahre der Oberviechtacher Wehr angehören, das 65. Lebensjahr vollendet und sich über Jahrzehnte hinweg für die Stützpunkt Wehr eingesetzt haben, wurden Hans Zwack, Alois Früchtl und Paul Bauer (mit Urkunden von links) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für ihren Einsatz dankten ihnen (hinten von rechts) Bürgermeister Heinz Weigl und Vorsitzender Johann Roßmann.

Sowohl der Feuerwehrverein als auch die Aktiven der Stützpunktwehr Oberviechtach blickten bei ihrer Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Grundler auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Nach der Begrüßung einiger Ehrengäste gab Jugendwart Thomas Grundler einen umfassenden Bericht über die Aktivitäten der derzeit elf Feuerwehranwärter, die neben einer umfassenden feuerwehrtechnischen Grundausbildung mit Erfolg wieder einige Anzeichen, Wettkämpfe und Wissenstests ablegten und dafür knapp 90 Ausbildungsstunden aufgewendet haben. Möglicherweise werde in diesem Jahr wieder eine Kinderfeuerwehr gegründet, sagte Grundler abschließend.

Martin Grundler, der Leiter der „First Responder-Kräfte“ in der Wehr, berichtete in seiner Einsatzstatistik über 69 Notfalleinsätze der 28 eingesetzten Kräfte, für die 289 Einsatzstunden aufgewendet werden mussten. 66 Personen seien dabei gerettet worden.

Kommandant Ferdinand Roßmann berichtete anschließend detailliert über das vergangene Jahr. Bei 129 Einsätzen – 30 Technische Hilfeleistungen, 11 Brände, 68 First-Responder-Einsätzen, 13 Sicherheitswachen und 6 Fehlalarmen – waren die Aktiven 1600 Stunden lang gefordert und gut ausgelastet. Daneben haben die 57 Feuerwehrdienstleistenden noch 1420 sonstige Feuerwehrtätigkeiten geleistet und sich durch Ausbildungen, Übungen und Lehrgänge auf künftige Einsätze vorbereitet. Im Verein sind von 68 Feuerwehrdienstleistenden weitere 2681 Stunden aufgewendet worden. Auch Vorsitzender Johann Roßmann ließ in seinem Bericht ein wieder sehr arbeitsintensives Jahr 2018 Revue passieren.

Er bezifferte die Zahl der Mitglieder auf 396, wovon 72 Frauen sind. Roßmann listete zahlreiche Veranstaltungen in und außerhalb des Stadtgebiets auf und dankte besonders den aktiven Mitgliedern, Freunden und Gönnern der Wehr – insbesondere auch den Feuerwehrsenioren, die wieder viel unterwegs gewesen seien.

Nach dem Tod von Johann Lößl habe Karl Bauer die Senioren weitergeführt. Bei der Versammlung wurde Karl Bauer einstimmig zum Seniorenbetreuer gewählt.

Da sie schon 40 Jahre lang der Oberviechtacher Feuerwehr die Treue halten und das 65. Lebensjahr bereits vollendet haben, wurde Paul Bauer, Alois Früchtl und Hans Zwack abschließend eine besondere Auszeichnung zuteil: Nach der Satzung der Stützpunktwehr wurden sie zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Oberviechtach ernannt.

Kommandant Ferdinand Roßmann machte deutlich, dass die Aktiven – neben Ausbildungen, Übungen und Lehrgängen – bei 129 Einsätzen gefordert waren. Bild: frd
Kommandant Ferdinand Roßmann machte deutlich, dass die Aktiven – neben Ausbildungen, Übungen und Lehrgängen – bei 129 Einsätzen gefordert waren.
 
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