Oberviechtach
30.09.2026 - 15:15 Uhr

Betretungsverbot für Standortübungsplatz Oberviechtach

Der Standortübungsplatz Oberviechtach bleibt für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Bundeswehr warnt vor Gefahren und betont die Einhaltung des Betretungsverbots.

Der Standortübungsplatz Oberviechtach bleibt für die Öffentlichkeit gesperrt. Bild: Michael Kappeler/dpa
Der Standortübungsplatz Oberviechtach bleibt für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Standortübungsplatz Oberviechtach ist weiterhin für die Öffentlichkeit gesperrt. Oberstleutnant Engel, Standortältester der Garnison Oberviechtach, weist darauf hin, dass das Gelände ein militärisches Übungsgebiet ist und als solches durch Hinweisschilder gekennzeichnet ist. Auf dem Areal finden Tag und Nacht Übungen statt, einschließlich Schießübungen und der Einsatz von Lasern. Die Bundeswehr warnt, dass das Betreten des Geländes lebensgefährlich sein kann.

Gefahren und Verbote

Wer die Grenzen des Übungsplatzes missachtet, begibt sich in Lebensgefahr. Es besteht die Gefahr durch ausgebaute Stellungssysteme, Schießübungen und Übungen mit Ketten- und Radfahrzeugen. Zudem wird vor dem Berühren oder Aufheben von Munition gewarnt, da dies lebensgefährlich ist und strafrechtlich verfolgt wird. Auch die Verbindungsstraße zwischen der Grenzland-Kaserne und der Schießanlage gehört zum Übungsplatz und darf nur auf eigene Gefahr genutzt werden. Militärverkehr hat Vorrang.

Eltern und Lehrkräfte werden gebeten, Kinder über die Gefahren aufzuklären. Spaziergänger, Waldarbeiter, Jäger und Grundstücksanrainer dürfen das Gelände ohne Genehmigung nicht betreten. Das Verbot gilt auch für Pilzsammler, Motorcross- und Quad-Fahrer, Radfahrer sowie Reiter. Es werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Zudem ist der Überflug mit Drohnen ohne Erlaubnis der zuständigen Behörde verboten. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden.

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