Oberviechtach
18.09.2018 - 16:53 Uhr

Container bis Straßenlaterne

Bei der ersten Sitzung nach der Sommerpause liegen nur vier Bauanträge zur Beratung vor. Der Bauamtsleiter informiert über drei Eilentscheidungen und über eine Stellungnahme der Naturschutzbehörde.

(ptr) Schnell abgehandelt war am Dienstagnachmittag die öffentliche Tagesordnung der 36. Sitzung des Bauausschusses in der Wahlperiode 2014/2020. Bauamtsleiter Andreas Mandl informierte eingangs über drei Eilentscheidungen des Bürgermeisters. So wurde die Errichtung einer Straßenlaterne am Ortsausgang von Nunzenried im Zuge von Straßenbauarbeiten genehmigt. Margaretha und Karlheinz Pieper erhielten das gemeindliche Einvernehmen für den Neubau eines Bungalows in Fertigbauweise auf dem Grundstück 757/53 im Fichtenbühl.

Auch die Aufstellung eines SB-Containers (für Kontoauszüge und Bargeld) durch die Commerzbank wurde genehmigt, nachdem der Büroanbau am ehemaligen Autohaus Zwack nicht fristgerecht fertiggestellt werden könne. "Der Container ist ein Ausweichquartier, nachdem der Bauantrag erst letzten Samstag zugestellt wurde", informierte Heinz Weigl. Er begrüßte es, dass die Bank weiterhin für ihre Oberviechtacher Kunden vor Ort bleibt. Außerdem lag am Dienstag ein Bauantrag der Commerzbank für die Errichtung von Werbeanlagen beim neuen Standort der Filiale (Zum Bahnhof 11) vor. Hierzu gab es keine Einwände, was auch bei den weiteren Bauanträgen der Fall war. Simone Sempf, Mandy und Henry Seifert planen einen Anbau einer Wohneinheit (Flachbau 13,8 mal 6,8 Meter) an das bestehende Wohnhaus in der Kastlstraße. Ulrich Olbert stellte einen Antrag für den Neubau eines Carports in Hornmühle (Gemarkung Lind, Außenbereich) und Gerlinde Lohrer für die Nutzung des Stallgebäudes in Schönthan als Maschinen- und Lagerhalle.

Von Christa Baumer lag eine Anfrage über die Verabschiedung einer Einbeziehungssatzung für die Grundstücke 731/4 und 731/5 am Ende der Straße "Dreifaltigkeit" vor. Wie der Bürgermeister informierte, wurde diese Anfrage schon vor rund zehn Jahren behandelt, worauf die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt im Jahr 2009 mitgeteilt hatte, dass dem Vorhaben Belange des Naturschutzes entgegenstehen. Christa Baumer zog daraufhin die zwei Bauvoranfragen zurück, bat jetzt aber um eine erneute Prüfung, da sich die Gegebenheiten geändert hätten. Wie der Bauamtsleiter mitteilte, habe die Stadt die Behörde noch einmal zur Prüfung angeschrieben. Das Ergebnis: "Die Naturschutzbehörde hält die Stellungnahme aus dem Jahr 2009 aufrecht." Die Stadträte folgten dem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig: "Der Bauausschuss empfiehlt, den Antrag zurückzuziehen." Eine kurze nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.

 
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