04.06.2019 - 16:04 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Eisenbarth-Festspiel ist "Höhepunkt im Jahresprogramm"

Mit prachtvollem Geleit zieht Landrat Thomas Ebeling als Schirmherr des Eisenbarth-Spiels auf dem Marktplatz ein. Die Festspielleitung hatte dann noch eine besondere Überraschung für ihn parat.

Ein buntes Treiben begleitete den Empfang des Schirmherrn auf dem Marktplatz: Von links Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Heinz Weigl, dessen Gattin Agnes Weigl, Eisenbarth-Darsteller Andreas Fleischer und Festspielleiterin Bianca Reil.
von Georg LangProfil
Das "Eysenbarth Phantasticum" von Florian Waldherr entführt die Besucher in eine "miraculoese" Welt, in der selbst Schlangen beschworen werden.

Auf seine Geburt und Kindheit in Oberviechtach blendete Johann Andreas Eisenbarth (Andreas Fleischer), als er zum Auftakt der 18. Festspielsaison Landrat Thomas Ebeling als Schirmherrn auf dem Marktplatz empfing. Unter den Klängen des Kolping-Spielmannszugs und in Begleitung der bunt gekleideten Gaukler war die Festgesellschaft vom Rathaus aus zum ersten Spielort gezogen, wo der Landrat seine Plakette an das Schirmherrnzepter heftete und sich anschließend in das Goldene Buch der Stadt eintrug.

Als „Höhepunkt im Jahresprogramm der Stadt“ würdigte Bürgermeister Heinz Weigl das Festspiel, das dieses Jahr in die 18. Runde geht. Das Motto „Eisenbarth erleben“ in Form der Wanderinszenierung ermögliche eine unmittelbare Einbeziehung des Publikums in das Spielgeschehen. „Man ist mittendrin im Barock!“, so das Fazit des Bürgermeisters über das „Festspiel zum Anfassen“.

Bürgermeister Heinz Weigl bekundete seinen Dank an den Landrat für die Übernahme der Schirmherrschaft mit einem handgetöpferten Krug samt Eisenbarth-Elixier. Er dankte aber auch dem scheidenden Schirmherrn, Oberstleutnant Christoph Huber, und rief die Verdienste des überraschend verstorbenen Regisseurs Michael Eckl in Erinnerung. Er sei „das Herz des Festspiels“ gewesen. „Wir haben mit ihm einen wertvollen Menschen verloren!“ Der besondere Dank des Stadtoberhaupts galt Florian Waldherr als Akteur und neuer Regisseur sowie Spielleiterin Bianca Reil. Die jahrelange fruchtbare Zusammenarbeit der Stadt mit dem Ortenburg-Gymnasium und mit dem Kolping-Spielmannszug würdigte er in besonderer Weise.

Schirmherr Thomas Ebeling hat das Festspiel in den zurückliegenden Jahren schon mehrfach erlebt. Er lobte Professionalität und Leidenschaft der Spieler, bevor er von den beiden Vorsitzenden des Festspielvereins, Bianca Reil und Anna Waldherr, mit der Übergabe eines Rucksacks überrascht wurde, der sich nach und nach füllte. Um die lange Tour der Festspielzeit zu überstehen, bekam er zahlreiche Ausstattungsartikel mit auf den Weg, vom Eisenbarth-Elixier über einen Regenponcho bis zu Pflastern. Auch "Tränen einer Jungfrau" aus dem bizarren barocken "Phantasticum" von "Doctor Eysenbarth" waren dabei.

Dieser geheimnisvolle Stand, an dem auch Schlangenbeschwörungen stattfinden, und das Figurentheater werden auch bei den künftigen Aufführungen am Pfingstwochenende den barocken Markt bereichern. Beim Festsspielauftakt boten sie den Gästen amüsante Unterhaltung bis das eigentliche Volksstück begann.

Info:

Zweites Spielwochenende

Weitere Aufführungen sind am Samstag, 8. Juni, 15 Uhr und 20 Uhr sowie Sonntag, 9. Juni, 15 Uhr und 20 Uhr. Informationen und Karten gibt es im Rathaus (Telefon 09671/307-16) oder online (www.doktor-eisenbarth.de). An beiden Spieltagen lädt auch der barocke Markt von 17 Uhr bis 20 Uhr mit einem bunten Programm zum Besuch ein.

Das Festspielgeschehen nimmt mit der Taufe Eisenbarths seinen Ausgangspunkt.
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