18.07.2019 - 09:32 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Eisenbarth-Schüler sollen Extremismus in jeglicher Form ablehnen

Was kann jeder Einzelne gegen Extremismus tun? Diese Frage können die Abschlussklassen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule beantworten.

Die Abschlussklassen der Eisenbarth-Mittelschule wappneten sich in Workshops gegen Extremismus in jeglicher Form. Schulleiter Rektor Werner Winderl (hinten, rechts) und Projektleiterin Anja Pongratz (mittlere Reihe, rechts) freuten sich über das Interesse der Schüler.
von Udo WeißProfil

Das Schulprofil „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wird als Auftrag gesehen. Die Projektleiterin, Lehrkraft Anja Pongratz, hatte einen Referenten der zentralen Informations- und Beratungsstelle (BIGE) der Bayrischen Staatsregierung zu Workshops eingeladen. In dreistündigen Einheiten erhielten die Schüler vielfältige Infos durch Bilder und Filme. Die verschiedenen Formen von Extremismus wurden ebenso thematisiert wie deren zentrale Positionen und Themen. Die Fragen „Wie ködern Extremisten ihren Nachwuchs?“ und „Woran erkennt man Extremisten?“ stießen auf großes Interesse bei den Neuntklässlern. Besprochen wurden auch einschlägige Zeichen, Kleidung und Symbole sowie strafrechtlich relevante Handlungen und deren Folgen.

Eine folgende Diskussion zeigte das große Interesse der Jugendlichen. Sie mündete in die Erarbeitung gemeinsamer Ziele und Verhaltensweisen, mit denen sich jeder Einzelne gegen Extremismus stark machen kann. Die Schule möchte die jungen Leute dazu befähigen, Extremismus in jeglicher Form abzulehnen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.